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Sport - Klagenfurt
Am Bild: Adam Comrie und Lars Haugen vom EC-KAC und Dwight King von den Graz 99ers.
Am Bild: Adam Comrie und Lars Haugen vom EC-KAC und Dwight King von den Graz 99ers. © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. Graz 99ers:

Nächster Overtime-Sieg für die Rotjacken

Klagenfurt – Der EC-KAC entschied am Sonntagabend auch Halbfinalspiel Nummer zwei in der Verlängerung für sich, Adam Comrie steuerte zum 3:2-Erfolg über Graz zwei Treffer bei.

 4 Minuten Lesezeit (565 Wörter)

Der EC-KAC konnte das Auftaktspiel im Halbfinale am Freitagabend auswärts mit 1:0 für sich entscheiden, wobei ihm der einzige Treffer der Partie erst in der Schlussphase der zweiten Verlängerung gelang. Damit haben die Rotjacken saisonübergreifend fünf Semifinalspiele in Folge gewonnen, von den zwölf Play-Off-Partien gegen die Graz 99ers in der Ligageschichte entschied Klagenfurt elf für sich. Der in der laufenden Post Season auf eigenem Eis noch ungeschlagene EC-KAC hatte gegen die Steirer vor heimischer Kulisse zuletzt jedoch einen schweren Stand: Jede der jüngsten sieben Begegnungen in der Stadthalle holten sich die 99ers, der letzte Rotjacken-Heimsieg gegen Graz lag mehr als drei Jahre zurück.

Die Graz 99ers ließen auf eine starke Regular Season ein souveränes Viertelfinale gegen den EHC Linz (4:2) folgen und überstanden erstmals in ihrer Klubgeschichte eine Play-Off-Runde. Trotz der knappen Auftaktniederlage im Halbfinale auf eigenem Eis reisten die Murstädter mit gutem Gefühl nach Klagenfurt, konnten sie im Verlauf der heurigen Saison doch sämtliche ihrer drei Gastspiele in der Stadthalle erfolgreich gestalten. In die Partie gingen die 99ers allerdings mit einer wenig erbaulichen Post Season-Bilanz: Von den bisher 47 Play-Off-Spielen in der höchsten Spielklasse im Verlauf der Vereinsgeschichte konnte Graz nur elf gewinnen.

Die Personalien:

Beim EC-KAC kehrte Robin Gartner, der zuletzt sieben Spiele verletzungsbedingt verpasst hatte, in das Lineup zurück. Weil zeitgleich Philipp Kreuzer, der das erste Halbfinalduell nicht unbeschadet überstanden hatte, ausfiel, rückte Ramón Schnetzer nominell in den Angriff nach vor. Sonst ergaben sich gegenüber dem Auswärtsspiel in Graz keine personellen Veränderungen beim EC-KAC, unverändert fehlten mit Manuel Geier, Marco Richter und Johannes Bischofberger drei Stammkräfte der Offensivabteilung. Zwischen den Pfosten stand erneut Lars Haugen, der von den Graz 99ers im Verlauf der letzten 170:48 Spielminuten, in denen er am Eis stand, nicht bezwungen werden konnte.

Die Fakten

Erste Bank Eishockey Liga, Halbfinale, Spiel 2:
EC-KAC – Graz 99ers 3:2 n.V. (0:0,1:0,1:2)
Stadthalle Klagenfurt, 4.644 Zuschauer, Schiedsrichter Baluška (SVK), Štolc (SVK)

Tore EC-KAC:
Adam Comrie (20:28/Nick Petersen, Thomas Koch/PP2)
Mitch Wahl (50:22/Matthew Neal, Steven Strong)
Adam Comrie (65:00/Thomas Koch, Andrew Kozek)

Tore Graz 99ers:
Kevin Moderer (42:36/Lukas Kainz, Erik Kirchschläger)
Colton Yellow Horn (59:43/Dwight King, Oliver Setzinger/EA)

Aufstellung EC-KAC: Haugen (Madlener) // Comrie-Fischer, Harand-Schumnig, Strong-Unterweger, Gartner-Duller // Kozek-Koch-Neal, S.Geier-Wahl-Petersen, Kraus-Liivik-Witting, Obersteiner-Hundertpfund-Schnetzer

Der Kommentar:

„Wie schon in Graz war das wieder eine sehr aufregende Nacht. Ich denke, unsere Mannschaft hat heute gut gespielt, wir waren aktiv, mutig, flink und agierten mit dem Puck stark. All das hat dazu geführt, dass wir den zweiten Sieg einfahren konnten. Über diesen freuen wir uns für zehn, fünfzehn Minuten und dann richtet sich unsere Konzentration auf den nächsten Kampf am Dienstag. Wir haben einen Weg eingeschlagen, unseren Weg, und auf dem machen wir einen Schritt nach dem anderen.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC)

Der Ausblick:

Der EC-KAC konnte sein saisonübergreifend fünftes Halbfinalspiel hintereinander gewinnen und verfügt in dieser Serie damit über den Heimvorteil. In Play-Off-Paarungen, in denen die Rotjacken Spiel eins für sich entscheiden konnten, setzten sich die Klagenfurter seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 in 18 von 23 Fällen durch. Weiter geht’s in diesem Semifinale schon übermorgen Sonntag, dann in der Stadthalle und zu ungewohnter Beginnzeit (19.15 Uhr, live bei Sky Sport Austria). Für diese Begegnung sind im Online-Ticketshop des EC-KAC noch rund 600 Stehplätze verfügbar.

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