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Sport - Klagenfurt
Am Bild: Clemens Unterweger vom KAC und Kevin Moderer von den Graz 99ers.
Am Bild: Clemens Unterweger vom KAC und Kevin Moderer von den Graz 99ers. © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. Graz 99ers:

Vierter Sieg bringt KAC ins Finale

Klagenfurt – Der EC-KAC verwandelte im vierten Halbfinalspiel gegen Graz am Freitagabend einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg und steht damit im EBEL-Finale 2019.

 4 Minuten Lesezeit (568 Wörter)

Der EC-KAC konnte die ersten drei Begegnungen im Halbfinale allesamt für sich entscheiden, auswärts siegten die Klagenfurter mit 1:0 nach Verlängerung und 3:0, zu Hause mit 3:2 in der Overtime. Damit verfügten die Rotjacken vor dem vierten Duell zum achten Mal in ihrer Klubgeschichte über eine 3:0-Führung in einer „Best-of-Seven“-Serie. In jedem der bisherigen sieben Fälle entschied der Rekordmeister die jeweilige Serie mit 4:0 oder 4:1 für sich. In den drei Halbfinalspielen gegen die 99ers, die sich über insgesamt 221:38 Minuten erstreckten, kassierte der EC-KAC lediglich zwei Gegentreffer, Torhüter Lars Haugen parierte 108 der 110 auf ihn abgegebenen Torschüsse.

Die Graz 99ers, die heuer erstmals in ihrer Erstligageschichte eine Play-Off-Runde überstehen konnten, agierten in den ersten drei Begegnungen der Serie optisch gefällig, insgesamt aber zu ineffektiv. Zwar konnten die Steirer die Mehrheit der neun Saisonduelle mit dem EC-KAC für sich entscheiden, jede der jüngsten vier Konfrontationen ging allerdings an Rot-Weiß. Die 99ers bestritten am Freitag in ihrer 19. Spielzeit in der höchsten Spielklasse zum 13. Mal ein Elimination Game, also eine Partie, in der eine Niederlage das Saisonende bedeutet. Von den bisherigen zwölf konnte Graz nur drei gewinnen (2017 gegen Salzburg, 2009 zwei Mal gegen Wien).

Die Personalien:

Der EC-KAC trat zum vierten Halbfinalspiel mit der exakt gleichen Aufstellung an wie beim jüngsten 3:0-Erfolg in Graz. Es fehlten Manuel Geier (verletzungsbedingtes Saisonende), Marco Richter, Philipp Kreuzer (beide verletzt) sowie Johannes Bischofberger (rekonvaleszent). Verteidiger Ramón Schnetzer wurde somit wieder im Sturm aufgeboten. Im Tor der Rotjacken stand unverändert der in den Play-Offs bislang überragende Lars Haugen (Post Season-Gegentorschnitt: 1,38).

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, Halbfinale, Spiel 4:
EC-KAC – Graz 99ers 4:2 (1:2,2:0,1:0)
Stadthalle Klagenfurt, 4.945 Zuschauer (ausv.), Schiedsrichter M.Nikolić (AUT), K.Nikolić (AUT)

Tore EC-KAC:
Thomas Koch (14:42/David Fischer, Nick Petersen/PP1)
Nick Petersen (36:01/Andrew Kozek, David Fischer/PP1)
Matthew Neal (39:06/Andrew Kozek, Thomas Koch/PP1)
Andrew Kozek (48:22)

Tore Graz 99ers:
Matt Garbowsky (09:29/Colton Yellow Horn)
Daniel Oberkofler (13:03/Matt Caito, Ken Ograjenšek/PP1)

Aufstellung EC-KAC: Haugen (Madlener) // Comrie-Fischer, Harand-Schumnig, Strong-Unterweger, Gartner-Duller // Neal-Koch-Kozek, S.Geier-Wahl-Petersen, Kraus-Liivik-Witting, Obersteiner-Hundertpfund-Schnetzer

Der Kommentar:

„Ich freue mich extrem für unsere Mannschaft, sie hat die Aufgabe heute Abend und auch insgesamt in dieser Halbfinalserie sehr gut gelöst. Die 99ers waren die Favoriten in diesem Duell, wir haben sie aber mit 4:0 besiegt, weil wir ihnen ihre Stärken genommen haben. Wir präsentierten uns in den Play-Offs bisher in körperlich sehr guter Verfassung, daran haben wir seit vergangenem Sommer gearbeitet und das macht sich jetzt bezahlt. Auch mental sind wir über die vergangenen Monate immer stärker geworden, wir stecken Rückschläge weg, weil wir an uns glauben. Insgesamt ein unglaublich wichtiger Sieg für unsere Organisation: Jetzt können wir vor dem Finale durchschnaufen, vielleicht einige verletzte Spieler zurück ins Lineup bringen und uns dann der nächsten Zielsetzung widmen. Es wird nicht einfach, aber lasst uns nach dem Gold greifen.“ (Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC)

Der Ausblick:

Am sechsten Jahrestag seines letzten Meistertitels qualifizierte sich der EC-KAC nach einem 4:0-Seriensieg gegen die Graz 99ers für das Finale der Erste Bank Eishockey Liga, das am Sonntag, dem 14. April, beginnen wird. Wer der Gegner der Rotjacken in den bis zu sieben Endspielen sein wird, steht noch nicht fest, im Duell zwischen den Vienna Capitals und dem EC Salzburg steht es aktuell 2:2. Informationen zum Ticketing bei Heimspielen der Finalserie 2019 veröffentlicht der EC-KAC am Montagnachmittag.

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