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Wirtschaft - Klagenfurt
Der BürgerInnen-Dialog in Pörtschach war mit 80 Teilnehmern der meistbesuchte BürgerInnen-Dialog in Österreich.
Der BürgerInnen-Dialog in Pörtschach war mit 80 Teilnehmern der meistbesuchte BürgerInnen-Dialog in Österreich. © SURAAA/kk

Erfolgreicher Bürger-Dialog.

Kärnten ist bereit für die Mobilität der Zukunft!

Pörtschach am Wörthersee – Über 80 Kärntnerinnen und Kärntner haben sich am letzten Samstag, dem 6. April, Zeit genommen, um beim BürgerInnen-Dialog im see:PORT in Pörtschach intensiv über die Zukunft der Mobilität zu sprechen.

 4 Minuten Lesezeit (551 Wörter) | Änderung am 07.04.2019 - 17.15 Uhr

Dürfen wir in Zukunft noch selbst fahren? Warum automatisierte Mobilität? Wird jeder sein eigenes Auto haben, ohne es selbst fahren zu müssen? Wie kann das Vertrauen der Nutzer in automatisierte Mobilität gewährleistet werden? Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Diese und viele andere Fragen zur Mobilität der Zukunft standen am Samstag, dem 6. April im Mittelpunkt des BürgerInnen-Dialogs im see:PORT in Pörtschach.

Dialog-Ergebnisse fließen in Projekte ein

„Was hier diskutiert wurde, landet am Tisch der Entscheider“, erklärt BürgerInnen-Dialog-Veranstalter Walter Prutej, Projektleiter Smart Urban Region Austria Alps Adriatic (SURAAA). Es ist ein breiter Prozess, in dem ganz normale Bürger die Grundlage für den Umgang mit der Mobilität von morgen schaffen. Die Themenfelder, die sie erarbeitet haben, die Fragen, die sie sich stellten und die Antworten, die sie fanden, werden, zusammen mit den Ergebnissen aus anderen Bundesländern, die Grundlage für eine Entscheidungen der Regierungen zur Mobilität der Zukunft bilden. „Das geniale an diesem BürgerInnen-Dialog ist, dass die Themen, die Fragen und die Antworten, die hier diskutiert wurden, bereits morgen auf den Tischen der Entscheider in Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Österreich liegen und damit die Mobilität der Zukunft direkt von den Bürgern geprägt werden“, so Walter Prutej stolz.

Kärnten ist Vorreiter

Es ist das erste Mal, dass die Zukunft der Mobilität aus der Sicht von Bürgern behandelt wird. Kärnten und Pörtschach sind auf dem Gebiet der Mobilität der Zukunft mit dem Projekt SURAAA Pioniere – hier befindet sich ein autonomes Shuttle seit 2018 testweise im täglichen Echtbetrieb – und Kärnten will diese Rolle mit diesem breiten Diskussionsprozess weiter ausbauen. „Das Land Kärnten will die Vorreiterrolle im Bereich der Mobilität, die es mit dem innovativen F&E-Leitprojekt Smart Urban Region Austria Alps Adriatic (SURAAA) bereits seit 2017 eingenommen hat, mit diesem BürgerInnen-Dialog weiter ausbauen und so helfen, die Zukunft der Mobilität weiter zu formen“, erklärt Kärntens Mobilitätsreferent Ulrich Zafoschnig.

Bestbesuchter BürgerInnen-Dialog

Die Vorreiterrolle des Südens zeigt sich auch in der größten Teilnehmerzahl am BürgerInnen-Dialog in ganz Österreich. Die Teilnehmerzahl war in Pörtschach, im Vergleich zu den zeitgleich stattfindenden Dialogen in Wien, Graz, Linz und Salzburg am höchsten. „Das SURAAA-Team schaffte es, dass über 80 Kärntnerinnen über 10 Stunden intensiv an einem Samstag diskutierten – Österreichweit der Spitzenwert“, so Silvia Häusl-Benz, Bürgermeisterin von Pörtschach, erfreut. Die Teilnehmer waren nach soziodemografischen Kriterien diversifiziert, um die Meinungsvielfalt in Kärnten widerzuspiegeln.

Was ist wünschenswert, was nicht?

Ziel des Dialogs war, die Mobilitätsprioritäten der Kärntner, ihre Wünsche und Anliegen in Bezug auf fahrerlose Mobilitätslösungen zu diskutieren, um herauszufinden, was wünschenswert ist und was nicht, diese mit den Entscheidern zu teilen und strategische Empfehlungen zu formulieren. „Nur durch eine offene Diskussion ist es möglich, die Mobilität der Zukunft gemeinsam mit den Bürgern zu gestalten und zu steuern“, sagt Albert Kreiner, Leiter Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität im Land Kärnten. Den erfolgreichen Abschluss vom spannenden Dialog bildete ein Blick in die Zukunft der Mobilität mit Top-Experten und dem erfolgreichen Buchautor Mario Herger aus dem Silicon Valley.

 

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