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Verlangt werden eine artgerechte Tierhaltung, die Umschichtung von Fördermitteln, mehr Transparenz für Konsumenten und mehr Mitwirkungsrechte für Tierschutzorganisationen.
Verlangt werden eine artgerechte Tierhaltung, die Umschichtung von Fördermitteln, mehr Transparenz für Konsumenten und mehr Mitwirkungsrechte für Tierschutzorganisationen. © KK

Für eine artgerechte Tierhaltung

Tierschutz­volksbegehren: 1. Stamm­tisch in Villach

Villach – Am Donnerstag, dem 11. April, wird der erste Stammtisch des Tierschutzvolksbegehrens im Villacher Café Stern veranstaltet. Um 18.30 Uhr werden dort wichtige Programmpunkte aus dem Forderungskatalog besprochen. Alle Interessierten haben dort die Chance, nähere Informationen zum Volksbegehren zu erhalten. Also kommt vorbei!

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter) | Änderung am 07.04.2019 - 19.45 Uhr

Millionen Tiere erhalten keinen ausreichenden Schutz und leiden Qualen. Das ist der Antrieb des Tierschutzvolksbegehrens, dessen Forderungskatalog im März präsentiert wurde. Verlangt werden eine artgerechte Tierhaltung, die Umschichtung von Fördermitteln, mehr Transparenz für Konsumenten und mehr Mitwirkungsrechte für Tierschutzorganisationen. Am Donnerstag, dem 11. April werden diese Punkte beim ersten Stammtisch um 18.30 Uhr im Café Stern, Kaiser Josef Platz, in gemütlicher Atmosphäre besprochen.

Ein Gesamtpaket an Forderungen

Im Hinblick auf eine tiergerechte Landwirtschaft werden grundsätzliche Änderungen bei der Haltung, der Fütterung, bei der Zucht, dem Transport und bei körperlichen Eingriffen verlangt. Verstärkt gefördert werden soll, was dem Tierwohl entspricht – also Bauern, die auf eine tiergerechte Haltung setzen. Tierische Lebensmittel sollen für die KonsumentInnen transparent gekennzeichnet und Tierqual-Produkte aus dem Ausland nicht mehr nach Österreich importiert werden. Weitere Punkte im Forderungskatalog sind die zeitliche Beschränkung von Tiertransporten, das konsequente Verbot der Qualzucht bei Heim- und Nutztieren, eine Neuregelung des Katzenschutzes und eine verpflichtende Pelzkennzeichnung. Da Tiere nicht selbst vor Gericht gehen können, soll die Rolle von Tierschutzorganisationen gestärkt werden.

So kann man aktiv helfen

Ab dem 7. Mai können Unterstützungserklärungen unterzeichnet werden. Ein Patenschaftsprogramm soll die Finanzierung des Volksbegehrens bis zur Eintragungswoche 2021 sicherstellen. Die Regionalkoordinatorin für Kärnten, Sandra Planer, ist Ansprechpartnerin für Unterstützer in der Region und lädt zu Informationsstammtischen und Aktiventreffen ein. Dafür ist nur eine Registrierung auf www.tsvb.at/mitmachen nötig. Der erste Stammtisch findet am Donnerstag, dem 11. April, im Villacher Café Stern statt (Beginn: 18.30 Uhr).

Den Forderungskatalog und mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

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