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Sport - Klagenfurt
ÖFB-Cupfinale in Klagenfurt: Klaus Mitterdorfer (Präsident des Kärntner Fußball Verbandes), LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer
ÖFB-Cupfinale in Klagenfurt: Klaus Mitterdorfer (Präsident des Kärntner Fußball Verbandes), LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer © Büro LH Kaiser

1. Mai:

ÖFB-Cupfinale fix im Wörthersee Stadion

Klagenfurt – Die Entscheidung ist gefallen: Das Finale des Uniqa ÖFP-Cups findet am 1. Mai im Wörthersee Stadion in Klagenfurt statt. Da Ausschreitungen im Stadion von Austria Wien befürchtet wurden, wurde Klagenfurt aus Ausweichspielstätte angeboten.

 3 Minuten Lesezeit (400 Wörter)

Erfreut nach der Entscheidung des ÖFB zeigten sich am heutigen Dienstag, dem 9. April, Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Klagenfurts Sportreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, die sich gemeinsam mit dem Präsidenten des Kärntner Fußball Verbandes, Klaus Mitterdorfer, und Sportpark Geschäftsführer Gert Unterköfler für Kärnten und das Wörtherseestadion als Austragungsort stark gemacht haben, nicht zuletzt nach den Sicherheitsbedenken gegenüber einigen ´Rapid-„Fans“ und ihrem möglichen Verhalten bei einem Finale im Stadion des Erzrivalen Austria Wien.

Sport sollte im Mittelpunkt stehen

„Die Entscheidung für Klagenfurt ist auch eine Entscheidung für den Fußball. Letztlich sollte das Sportliche immer im Mittelpunkt stehen. So wie es auch bei allen Cup-Finali im Wörtherseestadion immer der Fall war“, so Kaiser, der als Beispiel auf das Finale 2017 ebenfalls zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien verwies. Damals siegten die Bullen 2:1.

Problem: Krawallmacher

Für den Kärntner Landeshauptmann mache die aktuelle Diskussion leider einmal mehr deutlich, „dass der österreichische Spitzenfußball ein gravierendes Problem mit unbelehrbaren Krawallmachern, die unter dem Deckmantel der Fankultur mit Aggression und Gewalt nur Schaden verursachen, hat. Hier muss der ÖFB gemeinsam mit den Vereinen endlich Nägel mit Köpfen machen. Es kann und darf nicht sein, dass ein paar Unbelehrbare alle anderen, Klubs und Fans, in Geiselhaft nehmen. Mit der heutigen Technik ist es ein leichtes, jeden einzelnen Krawallmacher sofort zu identifizieren. Für diese Personen muss es dann einfach Exempel in Form von lebenslangen Stadionverboten in ganz Österreich geben“, machte Kaiser deutlich und verwies auf das Mutterland des Fußballs: „In England haben sie das auch geschafft“.

„Klagenfurt ist bereit“

Kärnten, beziehungsweise Klagenfurt, stehen laut Kaiser, Pfeiler und Mitterdorfer nicht nur für dieses sondern auch für die Austragung weiterer Cup-Finale bereit. „Das Wörthersee Stadion ist nicht nur das schönste Fußballstadion in Österreich, wir haben gezeigt, dass wir hier gemeinsam mit echten und friedlichen Fußballfans fußballerische Highlights organisieren und erleben können“, bekräftigte Pfeiler.

Cup-Finale motiviert Jugendliche

Für KFV-Präsident Mitterdorfer ist die Austragung des Cup-Finales jedenfalls ein sportliches Highlight: „Gerade für den Fußball in Kärnten ist die Finalaustragung ein wesentlicher sportlicher Mosaikstein, der auch dazu beiträgt, die Vereine und die Jugend zu motivieren. Natürlich hätten wir das Cup-Finale auch in den nächsten Jahren gerne hier bei uns“.

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