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Sport - Klagenfurt
Eishockey Bundesliga. KAC gegen spusu Vienna Capitals. Kozek Andrew Jacob (KAC), Mullen Patrick Joseph, Lamoureux Jean Philippe (Vienna Capitals).
Eishockey Bundesliga. KAC gegen spusu Vienna Capitals. Kozek Andrew Jacob (KAC), Mullen Patrick Joseph, Lamoureux Jean Philippe (Vienna Capitals). © EC-KAC/Kuess

Finale bleibt weiterhin spannend

Wichtiger Sieg für den KAC!

Klagenfurt – Am Samstag, 20. April 2019, trafen der EC-KAC und die spusu Vienna Capitals zum vierten Mal aufeinander. Mit dem zweiten Heimsieg gleichen die Rotjacken nun mit 2:2 in Spielen aus.

 3 Minuten Lesezeit (413 Wörter) | Änderung am 20.04.2019 - 21.32 Uhr

Das Spiel begann mit einem frühen Powerplay des KAC, doch Caps-Torhüter zeigt sich sicher. Nach nur vier Minuten schickten die Hausherren erneut ihre Überzahl-Formation auf das Eis, diesmal verpasste Andrew Kozek ein Zuspiel nur knapp. Die Wiener konnten in der Offensive kaum Akzente setzen, ließen in der Verteidigung im Gegenzug aber auch nicht viel zu. Für Patrick Harand und Thomas Hundertpfund war nach Einzelaktionen bei Lamoureux Endstation und auch das dritte Powerplay brachte den Rotjacken nichts ein. Da es die Wiener in ihrer ersten numerischen Überlegenheit nicht besser machten, blieb das erste Drittel ohne Tore.

Starkes zweites Drittel der Rotjacken

Das Mitteldrittel war noch mehr von Strafen geprägt, fast durchgehend saß zumindest ein Spieler in der Kühlbox. Nachdem es zunächst keine zwingenden Chancen auf beiden Seiten gab, gingen die Hausherren in der 25. Minute in Führung. Während einer Überzahl der Klagenfurter hätten beinahe die Wiener die beste Chance vorgefunden, sie liefen bei einem 3 auf 1-Konter jedoch ins Abseits. Später im Mittelabschnitt funktionierte das KAC-Powerplay dann deutlich besser. Nick Petersen und Matt Neal stellten innerhalb von nur 63 Sekunden auf 3:0.

Best of Three

„Welch ein Drama, wieder eine so knappe Partie, es gab viele Strafen. Ich denke, dass wir bei Even Strength über sehr weite Strecken der Partie gut waren und so spielten, wie wir uns das vorgenommen hatten. Speziell gilt das für die beiden ersten Drittel, aber auch für große Teile des dritten, insbesondere die letzten Minuten. Unterm Strich ein großer und wichtiger Sieg zum Serienausgleich. Jetzt spielen wir „Best-of-Three“, da wird es um die kleinen Nuancen gehen und um unseren Glauben an uns selbst“, teilte Petri Matikainen, Head Coach EC-KAC, in einer heutigen Presseaussendung mit.

Wiener kommen nochmals zurück

Die Capitals kamen deutlich aktiver aus der Kabine und näherten sich dem ersten Treffer immer weiter an. In der 50. Minute war es schließlich Rafael Rotter, der in Überzahl für die Gäste anschrieb. Richtig spannend wurde es, als Kelsey Tessier nach Romig-Schuss goldrichtig stand und auf 3:2 verkürzte. Eine Strafe gegen Mario Fischer stoppte den Ansturm der Wiener nur kurzfristig, in der Schlussoffensive nahm Headcoach Dave Cameron seinen Goalie 50 Sekunden vor Schluss vom Eis. Der KAC verteidigte jedoch geschickt und brachte den knappen Sieg über die Zeit. Das nächste Duell findet bereits am Ostermontag um 17 Uhr in Wien statt. Ob es zu einem entscheidenden siebenten Spiel kommen wird, entscheidet sich erst am Mittwoch in Klagenfurt.

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