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Leute - Villach
Unter den Augen der FF Drobollach brennt das traditionelle Feuer
Unter den Augen der FF Drobollach brennt das traditionelle Feuer © KK

Georgi Feuer

Mysteriöser Rauch: Ein Brand, der gar keiner ist

Drobollach – Vor wenigen Minuten teilten uns mehrere Leser mit, dass sie eine starke Rauchentwicklung in Richtung Faaker See bemerkt haben. Kam es nach dem Großbrand beim Saubermacher in Villach nun etwa zum nächsten Einsatz für die Feuerwehren? Wir können Entwarnung geben. Es handelt sich dabei um einen alten Brauch. 

 1 Minuten Lesezeit (218 Wörter) | Änderung am 27.04.2019 - 17.50 Uhr

Nachdem mehrere Leser uns auf eine Rauchentwicklung in der Nähe des Faaker Sees aufmerksam machten, machte sich ein Reporter aus unserem Team gleich auf den Weg dorthin. Auch einige Polizeibeamte mit Blaulicht waren bereits unterwegs, in Sorge, es wäre bereits zum nächsten Großbrand gekommen. Vor Ort gab es aber eine angenehme Überraschung. Dort brannte unter Beobachtung der Freiwilligen Feuerwehr Drobollach das traditionelle Georgi-Feuer.

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Die Kinder in der Gemeinde sammeln Wochen vorher Äste, die dann angezündet werden.

Die Kinder in der Gemeinde sammeln Wochen vorher Äste, die dann angezündet werden. - © 5min

„Bei diesem Brauch sammeln die Kinder schon Wochen vorher Äste und bringen die alle zusammen auf einen Haufen. Dieser wird dann angezündet“, verrät uns ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Drobollach. Der Brand findet unter den kontrollierenden Augen der Feuerwehrmänner statt. Es besteht also kein Grund zur Sorge. Die Feuerwehren Serai und Kreuth führten den Brauch bereits durch.

Kleine „Brandstifter“ unterwegs

Die Kinder sind begeistert bei der Tradition mit dabei. Ihre Gemeinde beschützen sie so der Tradition nach vor bösen Geistern. „Wir gehen von Haus zu Haus, blasen in die Hörner und läuten mit den Glocken, um die bösen Wintergeister zu vertreiben“, erzählen uns die jungen „Brandstifter“. Die Tradition lässt sich auf den Heiligen St. Georgos zurück führen.

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