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Leute - Klagenfurt
Über die Entstehung und Herkunft des Vierbergelaufs ist wenig bekannt.
SYMBOLFOTO Über die Entstehung und Herkunft des Vierbergelaufs ist wenig bekannt. © pexels.com

Startschuss für den Vierbergelauf:

Pilgern bis die Sohlen glühen

Magdalensberg – Der Vierbergelauf hat in Kärnten Tradition. Tausende Teilnehmer aus ganz Kärnten und darüber hinaus nehmen alljährlich bei dieser traditionellen Wallfahrt teil.

 1 Minuten Lesezeit (169 Wörter)

Der Vierbergelauf findet am sogenannten „Dreinagelfreitag“ (= 2. Freitag nach Ostern) statt. Die Wanderer sind bereits mitten in der Nacht mit Stirnlampen unterwegs. Um die vier Berge (Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg) zu bezwingen ist vor allem eine gute Ausrüstung wichtig. Ein wandertauglicher Bergschuh ist unumgänglich. Dieser sollte schon vorher gut eingegangen sein, um Blasen an den Füßen zu vermeiden. Insgesamt sind 52 Kilometer Wegstrecke und 2.000 Höhenmeter zu bewältigen. Zusätzlich sollte ein Regenschutz, Proviant und Kleingeld für am Weg stehende Kinder in den Rucksack gepackt werden.

Dem Sonnenaufgang entgegen

Beginn ist die Mitternachtsmesse um 0.00 Uhr auf dem Magdalensberg. Danach geht die Pilgerung weiter und um 4.00 Uhr wird die Hl. Messe in der Pfarrkirche Pörtschach am Berg gefeiert. Ein besonderes Hightlight ist die Feldmesse vor der Karnberger Kirche mit Diözesanadministrator Dompropst Dr. Engelbert Guggenberger um 7.00 Uhr früh. Die Schlussandacht vor der Kirche am Lorenziberg findet um 16.30 Uhr statt.

Die Pilgerer trotzden jeder Wetterlage und so bleibt uns nur zu wünschen: Berg heil!

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