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Wirtschaft - Villach
Die Infineon Technologies AG kann im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ein Umsatzplus verzeichnen.
Die Infineon Technologies AG kann im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 ein Umsatzplus verzeichnen. © 5min

Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2019:

Infineon konnte Umsatz steigern

München/Villach – Die Infineon Technologies AG gab heute, am 7. Mai, das Ergebnis für das am 31. März abgelaufene zweite Quartal des Geschäftsjahres 2019 bekannt. Dank des robusten Geschäftsmodells hat sich Infineon im zweiten Quartal in einem deutlich abkühlenden Markt gut behauptet.

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Seit vier Jahrzehnten ist am Standort Villach das weltweite Infineon Kompetenzzentrum für Leistungselektronik beheimatet. Im Mittelpunkt der Villacher Aktivitäten steht die Entwicklung von immer kleineren und energieeffizienteren Chips für Anwendungen in der Automobil-, Industrie- und Konsumentenelektronik. Nun hat der Hauptkonzern Infineon Technologies AG die Geschäftszahlen des vergangenen Quartals bekannt gegeben.

Umsatz leicht gestiegen

Die Umsatzentwicklung und Ergebnis im zweiten Quartal verlief bei der Infineon Technologies AG wie erwartet. Das Marktumfeld ist weiterhin herausfordernd für den Großkonzern. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 1 Prozent auf 1.983 Millionen Euro nach zuvor 1.970 Millionen Euro.

Die Nachfrage sank

„Der Boom ist erst einmal vorbei, die Nachfragedynamik hat sich abgeschwächt“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon. „Darauf haben wir Ende März mit der Anpassung unserer Jahresprognose reagiert und uns auf geringeres Wachstum eingestellt“, erläutert Ploss. Gleichzeitig hat Infineon konsequent Maßnahmen ergriffen, um den Zyklus erfolgreich zu managen und Kosten zu senken. An strategischen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Infineon haltet das Unternehmen fest. „Denn die langfristigen Aussichten in unseren wichtigen Zielmärkten wie Elektromobilität, automatisiertes Fahren, erneuerbare Energien, Rechenzentren und mobile Kommunikation sind hervorragend“, so Ploss.

Investitionen verminderten sich

Die Investitionen, vom Unternehmen definiert als Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten, verminderten sich im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 349 Millionen Euro. Im Vorquartal waren 408 Millionen Euro investiert worden.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Im Geschäftsjahr 2019 erwartet Infineon einen Umsatz in Höhe von 8 Milliarden Euro, plus oder minus 2 Prozent. Im Vorjahr hatte der Umsatz 7,6 Milliarden Euro betragen, der Umsatzanstieg wird also mit etwas über 5 Prozent prognostiziert. „Dank seines robusten Geschäftsmodells kann sich Infineon in einem deutlich abkühlenden Markt gut behaupten“, sagt Ploss.

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