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Politik - Klagenfurt
© Dieter Kulmer Photography

Kinderkrippenplätze, Nachmittagsbetreuung, Sportvereine

Neue Beschlüsse des Klagenfurter Stadtsenates

Klagenfurt – Neue Kindertagesgruppen für die Kleinsten, Förderungen für die Klagenfurter Sportvereine und Sportveranstaltungen, Ausbau der Nachmittagsbetreuung in den Schulen – der Stadtsenat fasste in seiner heutigen Sitzung, am 21. Mai, wichtige Beschlüsse.

 4 Minuten Lesezeit (519 Wörter) | Änderung am 21.05.2019 - 15.31 Uhr

Sowohl Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz als Finanzreferentin als auch Bildungs-Stadtrat Mag. Franz Petritz hatten die Errichtung neuer Kinderkrippenplätze auf ihrer Tagesordnung und erhielten die einhellige Zustimmung des Stadtsenats. Wie Stadtrat Petritz berichtete, gibt es derzeit 54 Kindergartengruppen, zwei altersübergreifende Gruppen und fünf Kinderkrippen, in denen derzeit 85 Plätze für Kinder zwischen ein und drei Jahren angeboten werden. Diese fünf Kinderkrippen sind derzeit voll ausgelastet. „Der Bedarf steigt stetig an, deshalb werden zusätzliche Kleinkindgruppen
eingerichtet und finanziert“, so die Bürgermeisterin und Stadtrat Mag. Franz Petritz.

Gleichstellungsbeirat für Menschen mit Behinderung

Ein wichtiges Beratungsgremium der Landeshauptstadt ist der Gleichstellungsbeirat für Menschen mit Behinderung. Acht Mitglieder, die von Behindertenorganisationen nominiert werden, setzen sich mit Projekten der Stadt auseinander, geben wichtige Hinweise, mit welchen Maßnahmen Menschen mit Behinderung das städtische Leben erleichtert werden kann. Die Funktionsperiode dauert jeweils drei Jahre, jetzt wurden über Antrag von Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler die Mitglieder des Gleichstellungsbeirates für die nächsten drei Jahre einstimmig vom Stadtsenat bestellt. In dem Gremium sitzen Vertreter des Österreichischen Zivilinvalidenverbandes, des Blinden – und Sehbehindertenverbandes, des Forums Besser Hören, des Kärntner Behindertensportverbandes, des Gehörlosenverbandes, der Selbsthilfe Kärnten, der Förderschule für integrative Pädagogik (Elternverein) sowie des Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrums.

Sportleben in Klagenfurt

Das Sportleben gehört zu den ganz wichtigen Bereichen der Landeshauptstadt und wird von der Stadt auch dementsprechend gefördert. 280.000 Euro erhielt Vzbgm. Jürgen Pfeiler für Klagenfurter Sportvereine und wichtige Sportveranstaltungen genehmigt. Unter anderem gefördert werden mit dieser Summe der KLC und LAC (Leichtathletik), die Billard Sport Akademie von Jasmin Ouschan im Sportpark, KAC Fechten, Sportkegeln, der Ruderverband und der Ruderverein Albatros, der ASKÖ Wölfnitz (Fußball), der Schulsport, der Behindertensportverband, die Schisprunggemeinschaft und große Sportveranstaltungen wie zum Beispiel die United World Games oder „Kärnten
läuft“. Bei den Tagesordnungspunkten der Bürgermeisterin wiederum gab es unter anderem Subventionen für das beliebte Alpen-Adria-Hafenfest und das 10-Jahr Jubiläum des Genusslandes Kärnten.

Jugend im Fokus

Ebenfalls die Jugend im Focus stand bei Stadtrat Markus Geiger. Er beantragte Umbauarbeiten im Zusammenhang mit der schulischen Nachmittagsbetreuung in der NMS Waidmannsdorf, der VS Körnerschule und der NMS Annabichl. In Waidmannsdorf werden alle Vorkehrungen getroffen, so dass es barrierefreie Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung gibt, so wird unter vielen anderen Maßnahmen auch ein Lift eingebaut. Kostenpunkt der Umbauarbeiten rund 420.000 Euro. Der Start der Umbauarbeiten soll sofort erfolgen. Die NMS Annabichl wird ja mit der Volksschule 4 Dammgasse zusammengelegt und soll künftig als moderner Bildungs- und Inklusionsstandort Nord geführt werden. Die Umbauarbeiten werden rund 1,3 Millionen Euro kosten. Ausschreibung und Planleistung wurden nach Antrag von Stadtrat Markus Geiger einstimmig beschlossen.

Interreg Projekte in Planung

Stadtrat Frank Frey erhielt die Bewerbung für zwei Interreg Projekte genehmigt. Mit „Alptrees“ sollen die Auswirkung des Klimawandels auf spezielle Waldgebiete in Klagenfurt untersucht werden, mit „e-Smart“ sollen verschiedene Möglichkeiten der E-Mobilität geprüft werden. Einstimmigkeit gab es auch bei den Anträgen von Stadtrat Christian Scheider – Grundstücksangelegenheiten und Baumschlägerungen bei der Errichtung von Urnensäulen.

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