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Annenheim: Die GTI Fahrer haben wohl einen neuen Treffpunkt für sich entdeckt
Annenheim: Die GTI Fahrer haben wohl einen neuen Treffpunkt für sich entdeckt © KK

Eskalation beim GTI Vortreffen

Verkehrschaos: Ossiacher See wird zum dritten GTI Hotspot

Annenheim – Neben dem Wörthersee und dem Faakersee haben die GTI Fahrer nun wohl auch den Ossiacher See für sich entdeckt. Am Wochenende fanden nämlich über 500 Autos den Weg nach Annenheim, wo daraufhin das Verkehrschaos ausbrach. Wir haben mit Hermann Kogler, Postenkommandant von Sattendorf, und Klaus Glanznig, Bürgermeister von Treffen, über die aktuelle Lage und die Maßnahmen für das bevorstehenden Haupttreffen gesprochen.

 4 Minuten Lesezeit (480 Wörter) | Änderung am 21.05.2019 - 16.33 Uhr

Aller guten Dinge sind drei? In diesem Fall wohl eher nicht. Langsam entwickelt sich, neben dem Wörther- und Faakersee, nämlich auch der Ossiacher See zum ultimativen Treffpunkt für GTI Fahrer. Besonders Annenheim wurde am Montag, 20. Mai, von Fahrzeugen regelrecht überschwemmt. Binnen kürzester Zeit tauchten dort über 500 Autos auf und verursachten ein riesen Verkehrschaos. Wir haben bei Hermann Kogler, Postenkommandant Sattendorf und Treffner Bürgermeister Klaus Glanznig nachgefragt.

„Absoluter Ausnahmezustand“

„Für uns kam es ziemlich überraschend, denn innerhalb von 20 Minuten waren im Bereich Annenheim plötzlich über 500 Fahrzeuge. Es herrschte absoluter Ausnahmezustand“, erzählt uns Hermann Kogler, Postenkommandant in Sattendorf. Der dortige Flugplatz, der Campingbad-Parkplatz sowie der Gemeindeparkplatz waren vollkommen überfüllt. Doch was war genau geschehen? Anscheinend hatte sich über Soziale Medien verbreitet, dass in dem Bereich Annenheim eine Gruppe von Schweizern gerade eine neue Technik vorzeigte. Daraufhin zog es natürlich alle Autoliebhaber dort hin, um sich das Spektakel aus der Nähe anzusehen. „Wir wussten im ersten Moment nicht, wo wir anfangen sollten und mussten Verstärkung ansuchen, um wenigstens den normalen Verkehr in den Griff zu bekommen“, so Kogler.

Kilometerlanger Stau

Durch den Vorfall kam es von der Kanzelbahn in Annenheim bis ins Ortsgebiet von Landskron zum Stau. Ein Durchkommen war nicht mehr möglich, auch Linienbusse wurden an der Weiterfahrt gehindert. „Unser vorrangiges Ziel war erst einmal, die Hauptverkehrswege wieder freizubekommen“, schildert Kogler die Situation. Doch das war leichter gesagt als getan. Denn teilweise standen die Fahrzeuge sogar quer auf der Fahrbahn, um irgendwie umzudrehen. PKW-Lenker verstießen gegen zahlreiche Verkehrsregeln, fuhren gegen Einbahnen und missachteten Abbiegeverbote. Besonders gefährlich wäre die Situation im Eintreten eines Notfalles, denn auch für Rettungsfahrzeuge wäre es unmöglich gewesen, irgendwie durch diesen Bereich zu kommen. „Wir haben dann die Zufahrt zu den Hotspot Geländen gesperrt und die Anweisung erteilt sofort die Parkplätze zu verlassen. Mittlerweile haben auch Hausbesitzer die Zufahrten zu ihren Grundstücken abgesperrt“, erzählt Kogler.

Was wird beim Haupttreffen erwartet?

„Beim Haupttreffen ist Regen angesagt, das dürfte die Lage etwas entschärfen. Weitere Vorgehensweisen werden wir noch genau besprechen. Wir werden aber auf alle Fälle vorbereitet sein, uns an die entstehenden Lagen anpassen und entsprechend reagieren“, so der Postenkommandant. In den letzten Jahren sei das Treffen eher ruhig und ohne große Vorkommnisse verlaufen. Auch Klaus Glanznig, Bürgermeister von Treffen, meldete sich diesbezüglich zu Wort. „Natürlich ist das GTI Treffen ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für unsere Region. Doch dadurch, dass sich mittlerweile auch beim Ossiacher See ein dritter Hotspot gebildet hat, merkt man einfach welche Größe das Treffen angenommen hat. Es ist nicht einfach, da den Überblick zu behalten. Für mich ist es wichtig, dass alles gesittet abläuft und es keine negativen Vorfälle gibt“, so der Bürgermeister gegenüber 5 Minuten.

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