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Weitere Vorkehrungen werden getroffen

GTI Maßnahmen­paket besteht den ersten Belastungstest

Kärnten – Die Initiatoren ziehen ein positives Zwischenfazit zur neu geschaffenen Arbeitsgruppe und sehen ein konsequentes gemeinsames Vorgehen als einzig erfolgversprechenden Weg.

 3 Minuten Lesezeit (362 Wörter) | Änderung am 23.05.2019 - 20.16 Uhr

Erstmals kam es heuer im Vorfeld der Kärntner Tuningtreffen zu einem Zusammenschluss von Politik, Behörde, Exekutive, Tourismus und Wirtschaft, um sich koordiniert mit dem Phänomen dieser selbstorganisierten Veranstaltungen auseinanderzusetzen. Gemeinsam wurden – basierend auf den Erfahrungen der Vorjahre – Maßnahmen evaluiert, aufeinander abgestimmt und umgesetzt. Immer im Bewusstsein, dass eine Regulierung wie bei herkömmlichen Veranstaltungen mangels Organisatoren einfach nicht möglich ist und sich letztendlich nur eine absolute Minderheit unter den vielen Gästen wirklich etwas zu Schulden kommen lässt.

Höhepunkt Ende Mai erwartet

Vor dem absoluten Höhepunkt in den nächsten Tagen kann jetzt eine erste Bilanz gezogen werden. Was Anfang Mai – auch dank des wechselhaften Wetters – besser als in den Vorjahren funktioniert hat, wurde am vergangenen Wochenende erstmals einem besonderen Härtetest unterzogen. Vor allem am Sonntag bewegten sich unerwartet große Besuchermassen im gesamten Gebiet zwischen Klagenfurt und Villach, die rund um die bekannten Hotspots für Verkehrsbehinderungen und vermehrten Lärm gesorgt haben. Ganz besonders die Villacher Alpenstraße wurde zum beliebten Ziel der Autofans.

Polizeipräsenz wird ausgeweitet

Auch wenn sich der absolute Großteil der Besucher diszipliniert verhalten haben, wurde die Polizeipräsenz am Dobratsch kurzfristig erheblich ausgeweitet und unangebrachtes Verhalten entsprechend aller gesetzlichen Möglichkeiten konsequent geahndet. Ergänzend wurde von Seiten der Straßenbetreiber verstärkt die gemeinsam entwickelten Infomaterialen eingesetzt. Sichergestellt war auch, dass zu keinem Zeitpunkt eine wie auch immer geartete Gefährdung der Villacher Wasserversorgung entstehen konnte. Trotzdem sorgte die schiere Anzahl der Besucher für erheblichen Stau und damit auch für eine außergewöhnliche Belastung der Anrainer.

Vorkehrungen werden getroffen

Gerade die enge Abstimmung in der Arbeitsgruppe ermöglicht aber in solchen Situationen ein besonders flexibles Reagieren. So sind bereits für das kommende Wochenende neue Vorkehrungen, wie zum Beispiel der Einsatz von privaten Sicherheitskräften, geplant. Eine weitere Ausweitung von Maßnahmen wird im Austausch mit allen involvierten Organisationen laufend geprüft und im Ernstfall auch kurzfristig und flexibel erfolgen. Nur eine gemeinsame Vorgehensweise aller Beteiligten kann langfristig dafür sorgen, diese unorganisierten Treffen in geregelte Bahnen zu lenken. Die Arbeitsgruppe sieht sich dafür vorbereitet und auf einem guten Weg.

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