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Politik - Kärnten
LHStv.in Prettner und Bildungsdirektor Robert Klinglmair bei der Zertifikatsverleihung.
LHStv.in Prettner und Bildungsdirektor Robert Klinglmair bei der Zertifikatsverleihung. © LPD Kärnten

Präventionsprogramm an Schulen:

Kinder vor Süchten bewahren

Kärnten – Prävention beginnt im Kindesalter: 434 Kärntner Pädagogen wurden bisher im Präventionsprogramm "plus" geschult. Gesundheitsreferentin Beate Prettner überreichte gestern, am 23. Mai, an 48 Lehrer aus zwölf Schulen das „plus“-Abschlusszertifikat im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung.

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter) | Änderung am 25.05.2019 - 13.47 Uhr

„Prävention beginnt im Kindesalter. Daher setzen wir in Kärnten bei der Suchtvorbeugung schon in den Schulen an. Und das nicht mit Projekttagen, sondern mit einem Programm, das die Kinder vier Jahre lang begleitet – dem Lebenskompetenzprogramm plus“, erklärte Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Sie überreichte im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung an 48 Lehrer aus zwölf Schulen das „plus“-Abschlusszertifikat. „Ich danke den engagierten Pädagogen für diese so wichtige Basisarbeit. Mit Basisarbeit meine ich im positivsten Sinn die Aufklärung, die im Kindes- und Jugendalter am effektivsten und nachhaltigsten wirkt“, betonte Prettner.

Das „plus“-Präventionsprogramm

Gestartet wurde das „plus“-Programm im Jahr 2019. „Mittlerweile verfügen wir in Kärnten über 216 zertifizierte „plus“-Pädagogen, insgesamt wurden 434 Lehrer in diesem Programm erfolgreich geschult“, so die Gesundheitsreferentin. Konkret handelt es sich bei „plus“ um ein Lebenskompetenzprogramm mit sucht-, gewalt- und suizidpräventiver Ausrichtung für die fünfte bis achte Schulstufe. Der Umgang mit Suchtmitteln wird dabei alters- und geschlechtsspezifisch ebenso thematisiert wie andere Risikoverhaltensweisen von Jugendlichen. „Neue Medien, Konsumverhalten, Nikotin oder Alkohol sind genauso Teil des Programms wie die Förderung von Kommunikationsfähigkeit oder Stress- und Konfliktbewältigung“, erklärte Drobesch, die Leiterin der Abteilung Prävention und Suchtkoordination. Angeboten wird das Programm in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule und dem Landesschulrat. An der Verleihung nahmen auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair teil.

Die heute ausgezeichneten Schulen sind: NMS Wolfsberg, NMS St. Paul/Lav., BRG Mössinger, NMS Seeboden, NMS Winklern, NMS Spittal 2, NMS Villach-Lind, NMS Villach-Völkendorf, NMS Nötsch, NMS und RNMS Feldkirchen, NSM Straßburg.

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