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Wirtschaft - Villach
Bürgermeister Günther Albel und Baudirektor Guido Mosser zeigen eine Demo-Version der neuen Villach-Scans
Bürgermeister Günther Albel und Baudirektor Guido Mosser zeigen eine Demo-Version der neuen Villach-Scans © Stadt Villach/Astrid Kompan)

Moderne 3D Scans

Villach reagiert auf Bau-Boom mit neuer Hightech Stadt­vermessung

Villach – Der Magistrat Villach wird in den kommenden Tagen Teile der Innenstadt neu vermessen lassen. Ziel ist es, ein exaktes, digitalisiertes, dreidimensionales Computer-Modell der Zone vom Hauptplatz bis zum Hans-Gasser-Platz und der alten Burg bis hinunter zur Draulände zu erhalten.

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Der Hintergrund der Maßnahme ist höchst erfreulich. „Wir verzeichnen eine massiv steigende Anzahl an geplanten Bauprojekten in der Innenstadt, vor allem im Zusammenhang mit neuen Wohnungen. Mit den 3D-Scans wird es künftig für Unternehmerinnen und Unternehmer die bestmöglichen, weil bis ins letzte Detail präzisen Daten-Voraussetzungen für ihre Gebäude geben“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Villach gehört damit zu den ersten Städten in Österreich, die auf die modernen 3D Planungswerkzeuge setzt.

Rasche Umsetzung

Umgesetzt werden die Scans vom Ziviltechnikerbüro „EKG Baukultur“. Die Experten gehen davon aus, dass sie vier Tage für die Arbeiten benötigen werden. Auch die Innenhöfe der Stadt sollen Teil des ehrgeizigen Vermessungs-Projektes sein. Die Hauseigentümer werden in diesen Tagen von der Stadt Villach informiert und um ihre Zustimmung gebeten. Der Zeitaufwand ist denkbar gering – und wird von den Ziviltechnikern pro Innenhof auf nur zehn Minuten geschätzt. Um den Datenschutz zu gewährleisten, werden nachträglich alle Gesichter, Aufschriften oder Kennzeichen in den Scans unkenntlich gemacht. In weiterer Folge sollen die Daten via Internet allen Villacherinnen und Villachern zur Verfügung stehen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 12.000 Euro.

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