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Politik - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © Dieter Kulmer Photography

Unbezahlbarer Werbewert ginge durch Kunstprojekt verloren:

Germ: Stadt Klagenfurt wird geschädigt

Klagenfurt – Das Klagenfurter Stadion über einen so langen Zeitraum mit einem Kunstprojekt zu blockieren ist ein schwerer Fehler, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ in einer gestrigen Presseaussendung.

 1 Minuten Lesezeit (191 Wörter)

„Der dadurch entstehende Schaden ist enorm und die Verantwortlichen schweigen. Weder Bürgermeisterin Mathiaschitz noch der Wirtschaftsreferent Geiger melden sich zu Wort“, kritisiert Germ. Nur Sportreferent Pfeiler werde vorgeschoben und soll verteidigen, was der Rest der Bürgerinnen und Bürger nur mehr als blamabel ansieht. „Warum schweigt die Bürgermeisterin? Sie war es, die den Wald im Stadion unbedingt haben wollte. Jetzt muss sie auch die Verantwortung für den Schaden übernehmen“, fordert Germ.

Entgangener Werbewert

Vor allem ärgert sich der Stadtparteiobmann über den entgangenen Werbewert, den die 3 Top-Spiele für Klagenfurt und die Region lukrieren würden. „Die gesamte Tourismusbranche würde in hohem Maß profitieren. Die internationale Werbung wäre unbezahlbar. Dass auch der zuständige Referent Geiger jetzt nicht die Notbremse zieht ist beschämend“, so Germ. Weiter ausständig ist auch das Statement von Landeshauptmann und Sportreferent Kaiser, der sich zum drohenden wirtschaftlichen und sportlichen Schaden bisher nicht geäußert hat.

„Im Sport weiß man eben nie was passiert und welche sportlichen Leistungen möglich sind. Statt des jetzt greifenden Knebelvertrages hätte die Bürgermeisterin einen Optionsvertrag abschließen sollen“, sagt der Vizebürgermeister.

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