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Leute - Klagenfurt
Dr. Kanovsky bei der Preisverleihung in Hamburg.
Dr. Kanovsky bei der Preisverleihung in Hamburg. © KABEG

Für Optimierung der Frakturbehandlung:

Klagenfurter As­sistenz­ärztin mehr­fach aus­gezeichnet

Klagenfurt – Binnen weniger Tagen wurde Dr. Amelie Kanovsky, Assistenzärztin der Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Klagenfurt, mehrfach für ihre Studien ausgezeichnet. Kanovsky will mit ihrer Studie die Heilung von komplizierten Brüchen bei Osteoporose optimieren.

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter)

Zwei Jahre lang wertete die Assistenzärztin Dr. Amelie Kanovsky für ihre Studie Daten von Patienten aus. „Sie alle hatten bereits eine Hüft- bzw. Knieprothese als sie sich bei einem Sturz einen Knochenbruch an der Prothese zugezogen haben. Um sie optimal zu versorgen, stehen uns Unfallchirurgen verschiedene Techniken zur Verfügung“, berichtet Kanovsky, die in ihrer Studie untersuchte, „welche Technik für welchen Frakturtyp am geeignetsten ist.“ Zentral dabei ist, dass die Patienten rasch wieder ihre Mobilität zurückgewinnen. Unterstützt wurde sie dabei von Dr. Ernst Müller, Leiter der Unfallchirurgie am Klinikum, und dem Alters-Trauma-Zentrum.

Mit „ESTES Congress Award 2019“ ausgezeichnet

Dank der Studie, durfte sich Kanovsky über einen Award und der damit verbundenen Teilnahme am internationalen Kongress der European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES) Anfang Mai 2019 in Prag freuen. „Dort präsentierte ich meine Arbeit vor 1.100 Fachkollegen aus insgesamt 48 Länder“, berichtet die Assistenzärztin. Die Leistungen der jungen Unfallchirurgin waren derart beeindruckend, dass sie den „ESTES Congress Award 2019“ mit nach Hause nehmen durfte.

Mehrere Vorträge stehen noch an

Nur wenige Tage später ging es für Kanovsky zudem nach Hamburg. „Am 11. Mai begann die `AO – Trauma 3-Länder-Tagung`. Bei der AO-Trauma handelt es sich um das größte weltweite Traumanetzwerk“, erklärt die Unfallchirurgin, welche dort ebenfalls über ein Forschungsgebiet sprach. Bei dem Projekt handelt es sich um die Stimulierung der Knochenbruchheilung im geriatrischen Patienten bei Osteoporose. „Die Forschung von Dr. Kanovsky könnte zu einer deutlichen Optimierung in der Frakturbehandlung führen. Sie hat sich damit gegen die Präsentationen von Unikliniken durchgesetzt und das ist eine besondere Auszeichnung“, freut sich auch Leiter der Unfallchirurgie, Dr. Müller. Mit der Preisverleihung der Nachwuchsförderung in Hamburg wird die Bedeutung dieses Behandlungsansatzes hervorgehoben. In den kommenden Monaten wird Dr. Kanovsky noch weitere Vorträge im In- und Ausland halten.

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Dr. Amelie Kanovsky - © KABEG

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