Zum Thema:

21.08.2019 - 14:15Höhen-Genuss & Gipfelblicke mit Kärntens Sommerbergbahnen20.08.2019 - 19:16Grünes Licht für Breit­band­ausbau in Kärnten18.08.2019 - 21:23Sekundenschlaf nach Festival – 4 Kärntner schwer verletzt17.08.2019 - 12:10Wie gefährlich sind Seerosen?
Leute - Kärnten
Die erste Ausgabe der kaz. gibt es ab Juni
Die erste Ausgabe der kaz. gibt es ab Juni © kaz./ Matthias Köchl

Soziales Engagement, Kultur und Journalismus

Ab sofort hat auch Kärnten eine Straßen­zeitung: Die kaz.

Kärnten – Ab Juni 2019 gibt es die erste Ausgabe der kaz. Bisher war Kärnten das einzige Bundesland ohne eigene Straßenzeitung. Die Kärntner Allgemeine Zeitung erscheint monatlich und ist ein soziales Medium, das vor allem auf gesellschaftspolitische Themen und viel Kultur setzt.

 2 Minuten Lesezeit (324 Wörter)

Die Kärntner Allgemeine Zeitung funktioniert nach international bewährtem Konzept: VerkäuferInnen sind Menschen in prekärer finanzieller Lage. Sie behalten die Hälfte vom Erlös, der Rest fließt in die Produktion. Die MacherInnen sind Profis. Neben Hilfe zur Selbsthilfe für VerkäuferInnen will die kaz. unabhängigen Journalismus fördern. Gedruckt wird in Kärnten. Kaufen kann man die kaz. auf öffentlichen Plätzen und ausgesuchten Orten, wie etwa vor Supermärkten. Die erste Auflage beträgt 11.000 Stück mit einem Verkaufspreis von 2,80 Euro. Herausgeber der kaz. ist ein neu gegründeter, gemeinnütziger Verein.

Hier sind Profis am Werk

Neben rund 20 freien JournalistInnen, GrafikerInnen und FotografInnen sind auch feste MitarbeiterInnen tätig. Für die erste Ausgabe haben alle ehrenamtlich gearbeitet. „Soziales Engagement, Kultur und guten Journalismus zu kombinieren, das hat uns begeistert“, sagt die Redaktionsleiterin Christine Grabner, die man etwa vom ORF „Am Schauplatz“ kennt. Sie lebt und arbeitet als TV-Journalistin in Wien, ist aber häufig in ihrer Heimat. Für organisatorische Belange und als Herausgeber wirkt Matthias Köchl, er hat 17 Jahre Erfahrung mit seiner Werbeagentur. Weiters im Gründungs-Team sind Olivia Clementschitsch von der Galerie Kunstraum Villach und der Klagenfurter Journalist Hannes Wendtlandt, der bestens in der Kulturszene vernetzt ist. „Wir wollen ein kooperatives, soziales Medium sein, auf Augenhöhe mit unseren LeserInnen und VerkäuferInnen. Wir hoffen, dass viele immer wieder aus ihrem Leben berichten werden“, sagt Grabner. „Die kaz. enthält sicher mehr persönlich gefärbte Beiträge und Debatten, als herkömmliche Zeitungen.“

Themen aus Kärnten

Die kaz. versteht sich als starke humanistische Stimme, die aus Kärnten berichtet, die Themen sind jedoch nicht auf das Bundesland beschränkt. Um die journalistische Unabhängigkeit sicherzustellen, verzichtet die Zeitung auf Subventionen aus öffentlicher und kirchlicher Hand. Finanziert wird sie ausschließlich aus dem Zeitungsverkauf selbst, durch private Spenden, Förderabos und Förderbeiträge sowie durch den Verkauf von Inseraten.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (27 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (16 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE