fbpx
Region auswählen:
Wirtschaft - Klagenfurt
Kärntens „autonomes Bus-Shuttle“ ist seit gestern wieder in Pörtschach unterwegs. Am Bild: LR Sebastian Schuchnig mit Mitarbeiterinnen des autonomen Shuttles.
Kärntens „autonomes Bus-Shuttle“ ist seit gestern wieder in Pörtschach unterwegs. Am Bild: LR Sebastian Schuchnig mit Mitarbeiterinnen des autonomen Shuttles. © Büro LR Schuschnig

Jetzt kostenlos testen!

Der “fahrerlose Bus” ist wieder in Pörtschach unterwegs

Pörtschach am Wörthersee – Am Wörthersee kann auch heuer wieder die Mobilität der Zukunft hautnah erlebt werden. Das "autonome Bus-Shuttle" fährt fahrerlos durch das gesamte Pörtschacher Ortszentrum und kann ab sofort wieder kostenlos ausprobiert werden.

 4 Minuten Lesezeit (530 Wörter)

“Ab sofort kann in Kärnten wieder die Mobilität von morgen getestet werden”, gab der neue Kärntner Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig den Saisonstart des autonomen Bus-Shuttle in Pörtschach im Rahmen einer Testfahrt mit den Projektverantwortlichen offiziell bekannt. Der bereits erprobte elektrische Kleinbus des Herstellers Navya fährt auch heuer wieder vollkommen autonom und fahrerlos durch das Ortszentrum von Pörtschach.

Innovationsregion Kärnten

“Das Shuttle ist nicht nur ein Highlight für Technikbegeisterte, sondern auch ein Erlebnis für unsere Urlaubsgäste am Wörthersee. Kärnten unterstreicht damit auch international, eine Innovationsregion in der Mobilität zu sein und liefert wertvolle wissenschaftliche und technologische Erkenntnisse für zukünftige Mobilitätslösungen”, so Schuschnig, der auch in den nächsten Jahren Mobilitätslösungen der Zukunft verstärkt in Kärnten zum Einsatz bringen will.

Ausgeweiteter Betrieb

“Wir haben den Shuttlebetrieb heuer aufgrund des großen Interesses deutlich ausgeweitet. Das Shuttle fährt nicht nur öfters, sondern auch erstmals durch den Ortskern”, streicht Schuschnig hervor. Immer werktags von 10 bis 16 Uhr können Gäste und Einheimischen kostenfrei das Shuttle nutzen. “Mit dieser Testphase belegen wir abermals die Alltagstauglichkeit des autonomen Shuttles”, betont Schuschnig. Bereits seit über einem Jahr wird seitens des Landes Kärnten in Pörtschach am Wörthersee im Rahmen des Projektes SURAAA (Smart Urban Region Austria Alps Adriatic) an den vielschichtigen Entwicklungen rund um die “fahrerlose Mobilität” geforscht und entwickelt.

Der Shuttle-Fahrplan

Der in Pörtschach zum Einsatz gebrachte Kleinbus Arma des französischen Mobilitätspioniers Navya gilt als erstes fahrerloses Serienfahrzeug für den Regelverkehr. Der Shuttlebus tourt täglich neu zwischen dem Bahnhof Pörtschach entlang der stark frequentierten Hauptstraße bis hin zum Ortzentrum (Monte-Carlo-Platz) und zurück. Auch fährt er wieder, wie 2018, Richtung See und zurück. “Die 15-minütige Taktung und die kostenlose Nutzung stellen so eine völlig neue Mobilitäts-Serviceleistung für Gäste und Einheimische rund um den Wörthersee dar”, unterstreicht auch Projektleiter Mag. Walter Prutej.

Das Angebot:

Autonomer Shuttlebus seit 31. Mai in Pörtschach im Einsatz
Fahrplan: werktags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr (im 15-Minuten-Takt)
Start- und Zielstation: Vorplatz Bahnhof Pörtschach, + 6 Haltstellen im Zentrum von Pörtschach
Der Shuttleservice ist vollkommen kostenfrei.

Öffentlicher Verkehr wird immer wichtiger

Schuschnig: “Vor allem die Mobilität wird in den kommenden Jahren von großen Veränderungen geprägt sein. Gerade in den ländlichen Regionen gilt es den öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten und in den Städten verzichten immer mehr junge Menschen auf ein eigenes Auto. Dadurch wird die Mobilität zum echten Zukunftsreferat. Darüber hinaus steht auch der Tourismus vor der Herausforderung eines geänderten Anreiseverhaltens der Gäste. Hier werden wir weitere Lösungen für die ‚First-/Last-Mile‘ entwickeln müssen. Darum spielt uns auch hier die rasche Entwicklung hin zum autonomen Fahren perfekt in die Karten.” Mit dem Projekt SURAAA liefere Kärnten aber auch wesentliche Erkenntnisse und Kennzahlen, “die in der nationalen Entwicklung hin zur automatisierten Mobilität von hohem Wert sein können”, erklärt Albert Kreiner, Leiter der Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität vom Land Kärnten.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema: Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (16 Reaktionen)