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Wirtschaft - Kärnten
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Nach monatelangen Verhandlungen:

vida & Rotes Kreuz Kärnten haben Einigung erzielt

Kärnten – Wie das Rote Kreuz Kärnten, heute, am 5. Juni 2019, bekannt gab, konnte bei den heutigen Verhandlungen der vida Kärnten, des Rotkreuz-Betriebsrates und des Roten Kreuzes, Landesverband Kärnten eine Einigung erzielt werden. Gewerkschaft, Betriebsrat und Rotkreuz-Landesverband schnüren ein Gesamtpaket, welches den Leistungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen positiv Rechnung trägt.

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter) | Änderung am 05.06.2019 - 16.55 Uhr

Bei den Verhandlungen, am 5. Juni 2019, der vida Kärnten, des Rotkreuz-Betriebsrates und des Roten Kreuzes, Landesverband Kärnten, konnte nach monatelangen Verhandlungen eine Einigung erzielt werden, die einerseits für den Dienstgeber finanziell machbar ist und andererseits die langjährige Forderung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach einer zusätzlichen Abgeltung der Nacht- und Sonntagsdienste durch Zulagen erfüllt.

Zusätzliche Nachtdienstpauschale & Sonntagszulage

Mit dem Abschluss im Bund gibt es einerseits einen Vorgriff auf die sechste Urlaubswoche und ab 2020 eine höhere Kinderzulage. In Kärnten haben jetzt ab 1. Juli 2019 alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine zusätzliche Nachtdienstpauschale in der Höhe von 25 Euro, welche mit 1. Jänner 2020 auf 28 Euro angehoben wird. Des Weiteren wird es ab 1. Juli 2019 eine Sonntagszulage von mindestens 3,55 Euro pro Stunde geben.

Ambrozy, Thomaser und Lipitsch mit Ergebnis zufrieden

Rotkreuz-Präsident Peter Ambrozy dazu: „Nachdem uns die Landesregierung positive Signale gesendet hat, dass sie uns bei einer etwaigen Lösung unterstützt, war es auch mir ein Anliegen, heute zu einer Einigung zu kommen. Meine größte Sorge war es, dass das Rote Kreuz die Zulagenforderungen finanziell nicht stemmen kann. Es ist mir nie darum gegangen, berechtigte Wünsche der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abzuwehren, da ich weiß, was unsere Kollegen und Kolleginnen tagtäglich leisten.“

Gert Thomaser, Betriebsratsvorsitzender des Roten Kreuzes in Kärnten ergänzt: „Präsident Peter Ambrozy hat heute wie angekündigt seine Vorstellungen präsentiert. Die Tücke bei diesen Vorschlägen lag, wie es so oft der Fall ist, im Detail. Das hat aber auch der Arbeitgeber letztendlich so verstanden und nach äußerst konstruktiven Verhandlungen haben wir heute einen Abschluss erzielen können.“

vida-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch zeigt sich ebenso zufrieden: „Es freut mich, dass wir den Betriebsrat dabei unterstützen konnten, für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein tolles Paket zu schnüren. Diese Kombination aus mehr Freizeit und mehr Einkommen ist aus unserer Sicht natürlich höchst erfreulich.“

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