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UPDATE | Leute - Villach
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Polizeistreifen patrouillieren vor Volksschulen:

Wollten Männer mit Süßig­keiten Kinder an­locken?

Gratschach – Wie heute von Medien berichtet wurde, sollen zwei Schüler gestern, am 6. Juni, auf dem Heimweg vom Hort von unbekannten Männern angesprochen und mit Süßigkeiten gelockt worden sein. Die Kinder sollen daraufhin davongelaufen sein. Was hat es mit diesem Fall auf sich?

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter) | Änderung am 07.06.2019 - 16.30 Uhr

Das soll geschehen sein: Gestern, am Donnerstag, den 6. Juni 2019, gegen 15.45 Uhr wurde ein 7-jähriger Bub und ein 6-jähriges Mädchen von bisher unbekannten Männern am Heimweg von der Volksschule St. Andrä angesprochen und es wurden ihnen Süßigkeiten angeboten.

Hort weiß von keinem Fall

Wie wir von dem Standortleiter des Hortes Dipl. Päd. Stefan Ackerer erfuhren, ist der Fall dort noch nicht bekannt. Es werden die Kinder jedoch einmal im Jahr intensiv auf das Thema Gewalt in speziellen Kursen vorbereitet. Major Stephan Brozek vom Villacher Stadtpolizeikommando bestätigte gegenüber 5 Minuten, dass der Fall bekannt sei. Eine Anzeige lege jedoch nicht vor. Bei dem Anbieten von Süßigkeiten handle sich nicht um eine Straftat im eigentlichen Sinne. Die Polizei ist jedoch in Alarmbereitschaft: Polizeistreifen patrouillieren vor der Volksschule St. Andrä und beobachten auch andere Schulen. Vor wenigen Wochen meldete sich jedoch auch eine Leserin aus Landskron bei uns, auch ihr Kind hätte von einem Mann eine Schokolade angeboten bekommen haben. Recherchen ergaben jedoch auch hier, dass keine Anzeige vorlag.  Kurz vorher berichtete 5 Minuten von einem Fall in Feistritz, auch hier soll ein Kind gelockt worden sein.

Update: Weiteres Vorgehen wurde besprochen

Der Standortleiter des Hortes Dipl. Päd. Stefan Ackerer bestätigte soeben gegenüber 5 Minuten: „Es fand heute, Freitag, noch eine Sitzung zu dem Vorfall statt, wo das weitere Vorgehen besprochen wurde.“ Die Pädagogen und Pädagoginnen der Volksschule St. Andrä werden mit den Kindern gruppenintern die Situation besprechen und sie nochmals darauf hinweisen nicht mit Fremden mitzugehen, sondern immer direkt nach Hause zu gehen. Auch mit den Eltern der betroffenen Kinder steht die Schule in Kontakt.

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