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UPDATE | Aktuell - Klagenfurt
Mehrere Feuerwehren mussten in Tranchen nachalarmiert werden.
Mehrere Feuerwehren mussten in Tranchen nachalarmiert werden. © HBI Hans Esterle/OFM Armin Waldhauser

Bäume stehen in Flammen:

Wald­brand: Mehrere Feuer­wehren vor Ort

Zell-Freibach – Heute, am 7. Juni gegen Mittag mussten mehrere Feuerwehren zu einem Waldbrand ausrücken. Der immer wieder aufkommende Wind erschwert die Löscharbeiten und fördert die Brandausbreitung erheblich.

 3 Minuten Lesezeit (407 Wörter) | Änderung am 08.06.2019 - 10.47 Uhr

Am Freitag, den 7. Juni 2019, wurden die Feuerwehren Zell-Freibach, Zell-Pfarre, St. Margareten in Rosental und Abtei zu einem Waldbrand nach Zell-Freibach, nahe des Terkl-Turmes alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine Rauchsäule sichtbar, das Feuer breitete sich rasch aus.

Mehrere Feuerwehren wurden nachalarmiert

Der Hubschrauber “Libelle” des Innenministeriums war zu diesem Zeitpunkt auch bereits aktiviert. Das Wasser für die Löschflüge wurde aus dem Freibacher Stausee gefasst. Mehrere Feuerwehren mussten in Tranchen nachalarmiert werden. So wurden die Feuerwehren Ferlach, Waidisch, Glainach-Tratten, Unterbergen. Unterferlach, Kappel an der Drau, Kirschentheuer, Feistritz im Rosental und Ressnig an die Einsatzstelle beordert.

Aufkommender Wind erschwert Löscharbeiten

Der immer wieder aufkommende Wind erschwert die Löscharbeiten und fördert die Brandausbreitung erheblich. Neben dem Waldbrandunterstützungselement Kärnten Ost wurde gegen 13 Uhr auch das Waldbrandunterstützungselement Kärnten-West aus Spittal an der Drau aktiviert. Wegen der raschen Ausbreitung wurde ein weiterer Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres aus Linz-Hörsching, sowie der 3000 Liter Wasserbehälter der FF Kapfenberg angefordert.

Einsatz ist aktuell noch voll im Laufen

Die Löscharbeiten werden von Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Karl-Heinz Mikl und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Gerfried Bürger geleitet. Die Koordination der Fluggeräte und des Löscheinsatzes vor Ort übernehmen HBI Hans Esterle und HBI Stefan Wernig. Der Einsatz ist aktuell (13:30 Uhr) noch voll im Laufen.

Update 18.30 Uhr: 200 Einsatzkräfte vor Ort

Der Brand hat sich auf rund vier Hektar ausgebreitet. Er ist noch nicht unter Kontrolle. Derzeit kämpfen rund 200 Einsatzkräfte gegen die Flammen.  Es werden Löschflüge vom Hubschrauber des BMI und drei Bundesheerhubschraubern durchgeführt. In den frühen Abendstunden entschied man sich, eine nächtliche Brandwache durch die örtlich zuständige Feuerwehr Zell-Freibach, einzurichten.

Update: 8. Juni, 10 Uhr

Am 8. Juni um 5 Uhr wurde die erste Erkundung seitens der Einsatzleitung durchgeführt. Um 6 Uhr wurden die Feuerwehren Zell-Freibach, Zell-Pfarre, St. Margareten im Rosental, Ferlach und Waidisch zum Waldbrandeinsatz nach Zell-Freibach alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren Flughelfer des KLFV und das Waldbrandunterstützungselement Ost ebenfalls alarmiert. Gegen 6.30 Uhr wurden seitens der Einsatzleitung die Feuerwehren Glainach-Tratten, Gotschuchen, Unterferlach, Unterbergen, Ressnig, Kappel an der Drau, Weizelsdorf, Feistritz im Rosental, St. Johann im Rosental, Wellersdorf, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Maria Rain, Göltschach, Saberda, Gallizien und Bad Eisenkappel alarmiert. Seitens des Österreichsichen Bundesheeres sind zwei Alouette III zum Einsatzort unterwegs, seitens des BMI der Hubschrauber Libelle.

 

 

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