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Leute - Kärnten
© Büro LR Schuschnig

Sicherheit hat oberste Priorität

Pilotprojekt: Autonome Flugtaxis

Kärnten – LR Schuschnig: Forschungsprojekt mit EHang Overseas zum Einsatz von Flugtaxis und Drohnen vereinbart. Neue Möglichkeiten in der Mobilität in den Bereichen Tourismus, Personen- und Gütertransport werden erforscht. Die Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität.

 4 Minuten Lesezeit (565 Wörter)

Im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung wurde heute von Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig der nächste Schritt gesetzt, innovative Mobilität der Zukunft in Kärnten praxisnah erlebbar zu machen: „Heute hebt Kärnten in die nächste Dimension der Mobilität der Zukunft ab“, präsentiert der Mobilitätslandesrat die Kooperation. Gemeinsam mit dem renommierten Hersteller von Flugtaxis und Drohnen, der EHang Unternehmensgruppe, wurde heute die Grundsatzvereinbarung über den Aufbau eines Testbetriebs für Flugtaxis in Kärnten unterzeichnet.

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Sebastian Schuschnig gemeinsam mit <strong data-lazy-src=

„Damit setzen wir den nächsten Meilenstein für Kärnten als Vorreiterregion im Bereich der autonomen Mobilität“, so Sebastian Schuschnig gemeinsam mit Dr. Felix Lee, dem Europa-Chef von EHang. „Wir haben die Chance, Kärnten zu einer Modell- und Testregion zur Erprobung von Passagierdrohnen in den Bereichen Tourismus, Personen- und Gütertransport zu machen.“, so Schuschnig.

Flugtaxis müssen sicher, leistbar und sauber sein

Flugtaxis bieten spannende Möglichkeiten für neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, gleichzeitig müsse auch sichergestellt sein, dass diese sicher, leise und sauber sind. „Die Kooperation, die wir heute unterzeichnen, bildet die Grundlage für unser gemeinsames Ziel, Flugtaxis in Kärnten erfolgreich zu realisieren. Dazu brauchen wir die Infrastruktur für Start- und Landeplätze und eine sichere Testregion“, so Schuschnig. Mögliche Einsatzorte für Testbetriebe im Bereich der Logistik als auch des Personenmobilität können sowohl das Gelände des Flughafens Klagenfurt, der Wörthersee Raum und das Logistik-Center in Villach/Fürnitz (LCAS) sein. „Was davon in welcher Form umsetzbar ist, werden wir in den nächsten Projektschritten gemeinsam mit dem Hersteller und den Behörden erarbeiten“, so Schuschnig.

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Sicherheit hat für LR Schuschnig und seine Partner oberste Priorität. - © Büro LR Schuschnig

Sicherheit habe, so die Projektpartner unisono, beim Betrieb oberste Priorität. Die Systeme seien redundant und jeder der 16 Rotoren ist mit einem eigenen Motor und einer eigenen Batterie ausgestattet. „Selbst wenn vier von 16 Rotoren ausfallen sollten, kann das Flugtaxi immer noch gesteuert und sicher am Boden gelandet werden“, so der Hersteller. Das Flugtaxi, das Platz für zwei Sitzplätze sowie Stauraum für Gepäck bietet, werde an definierten und damit abgesicherten Start- und Landeplätzen aufsetzen und die Türen bleiben automatisch geschlossen, bis die Rotoren stillstehen. Diese Start- und Landeplätze seien Warteeinrichtungen für Passagiere, dienen aber auch als Ladestationen für die Flugtaxis.

High-Level-Conference noch im Juni geplant

Der nächste Schritt liege jetzt im Aufsetzen eines gemeinsamen Projektes. Laut dem Mobilitätslandesrat Schuschnig sei noch im Juni eine High-Level-Conference beim Hersteller FACC geplant. “Das Flugtaxi wird kein Beförderungsmittel für Begüterte, sondern ist ein weiterer Puzzlestein in der Mobilität der Zukunft sein. Innovationen brauchen einen stabilen Rechtsrahmen, der gleichzeitig flexibel genug ist, um die enorme Dynamik dieses Bereichs zu fördern”, so Dr. Felix Lee von EHang. „Wir sind sehr happy, dass uns diese Kooperation gelungen ist”, so auch der für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiter Dr. Albert Kreiner. „Heute heben wir als Mobilitäts-Innovationsregion mit den Flugtaxis im wahrsten Sinne des Wortes ab“, so Schuschnig abschließend.

Flugtaxi EHang:

  • 2 Sitzplätze mit Stauraum
  • 16 Propeller
  • Fluggeschwindigkeit bis zu 130km/h
  • Reichweite zwischen 50-70km
  • Flugdauer max. 30 Min
  • Lautstärke max. 65db (vergleichbar mit Staubsauger)
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