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Leute - Kärnten
© LPD Kärnten/fritzpress

150 Jahre Kärntner Landesfeuerwehrverband:

„Sie verhindern Schlimmstes und mildern Passiertes“

Kärnten – Die Feuerwehren tragen maßgeblich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. LH Peter Kaiser dankte am 13. Juni, dem Gründungstag des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes, im Namen der Kärntner Landesregierung und der Bevölkerung für den Einsatz und das Engagement der Kameradinnen und Kameraden.

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Der 13. Juni 1869 war ein ganz besonderer Tag im Kronland Kärnten: Im Wappensaal des Landhauses wurde der Kärntner Landesfeuerwehrverband als erster Verband Österreichs in der Österreich-Ungarischen Monarchie gegründet. Diesem wichtigen Tag wurde gestern, am 13. Juni, 150 Jahre später, mit einem großen Festakt an eben dieser Gründungslokation gedacht.

Effizient und professionell

„Wir alle wissen, was wir an unseren Feuerwehren haben und als Landeshauptmann kann ich mir durch ihre gute Arbeit sicher sein, dass die Zusammenarbeit aller Einsatz- und Rettungsorganisationen im Ernstfall effizient und professionell funktioniert. Zu diesem Gelingen leisten sie einen wichtigen und unschätzbar wertvollen Beitrag“, so Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Begriff des „Füreinanderdaseins“, der Solidarität, setze neben großer technischer Versiertheit auch voraus, Zeit für andere zu haben. „Sie verhindern Schlimmstes, mildern Passiertes und sorgen dafür, dass Gefahren erst gar nicht entstehen“, so Kaiser.

Für andere das eigene Leben riskieren

Es sei sehr wichtig, dass der hohe Sicherheitsstandard der Bevölkerung gewährleistet bleibe, denn dieser trage maßgeblich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. „Alle Kärntnerinnen und Kärntner sollen wissen, welche Qualität es ist, dass es Feuerwehren gibt, dass Menschen bereit sind, alles – auch ihr Leben – für andere zu geben“, betonte der Landeshauptmann. 4,2 Prozent der gesamten Bevölkerung würden in unserem Bundesland diesen blauen Anzug tragen und seien bereit für 95,8 Prozent da zu sein.

24.000 Feuerwehrleuten in Kärnten

„Heute wurde als Ausdruck der Wertschätzung sogar die Landtagssitzung unterbrochen“, berichtete Landtagspräsident Reinhart Rohr und überbrachte die Glückwünsche aller Landtagsmitglieder. In Klagenfurt gebe es zehn Freiwillige, vier Betriebsfeuerwehren, eine Berufsfeuerwehr und insgesamt 550 Kameradinnen und Kameraden, so Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. „Man kann sich auf die Kärntner Feuerwehren verlassen“, meinte Albert Kern, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Als Wertschätzung verlieh der Präsident Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin das Verdienstzeichen 1. Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.

Landesfeuerwehrkommandant Robin berichtete unter dem Motto „150 Jahre Helfen – von Menschen für Menschen“ über die Geschichte des Kärntner Feuerwehrwesens. Es sei eine sehr prägende Zeit mit vielen Veränderungen und einer Vervielfachung der Aufgabengebiete gewesen. „Aber die Werte ‚Miteinander und Füreinander‘ sind gleichgeblieben.“

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