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(v.l.n.r) Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, marie-Theres Grillitsch und Landesrätin Sara Schaar
(v.l.n.r) Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, marie-Theres Grillitsch und Landesrätin Sara Schaar © Stadt Villach/Karin Wernig

"gemeinsam.vor.ort"

Villacher Frauen­büro gewann Integrationspreis

Villach – Mit dem Schwerpunkt „Gewaltschutz und Migration“ gewann das Villacher Frauenbüro am Montag den ersten Integrationspreis des Landes Kärnten.

 2 Minuten Lesezeit (303 Wörter)

„Eine schöne Anerkennung für unser Engagement“

Mit Freude und Stolz nahmen Villachs Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser und die Leiterin des Frauenbüros, Marie-Theres Grillitsch, am Montag, den 17. Juni, den Integrationspreis des Landes Kärnten entgegen. Dieser wurde erstmalig von Integrationsreferentin Landesrätin Sara Schaar vergeben – Villach setzte sich dabei in der Kategorie „gemeinsam.vor.ort“ – Integration in der Gemeinde durch. „Es ist eine schöne Anerkennung für unser Engagement und zeigt, dass wir als weltoffene Stadt auf dem richtigen Weg sind“, sagt Villachs Bürgermeister Günther Albel. Kriterien für die Auszeichnung waren die Förderung des Miteinanders und Begegnungen sowie Maßnahmen, die den Abbau von Vorurteilen begünstigen und nachhaltig sind. „Wir in Villach beweisen, dass wir Vorreiter sind und diese Themen aktiv und vorausschauend behandeln. Villach ist eine weltoffene Stadt, mehr als 60 Nationen leben hier. Dieser Preis erfüllt uns alle mit Stolz!“

Workshops, Wanderausstellung und Hilfsangebote

Die Stadt Villach hat bereits mit ihrem Integrationsleitbild ein wichtiges, zivilgesellschaftliches Zeichen gesetzt, seit zwei Jahren gibt es den Schwerpunkt Gewaltschutz und Migration. „Gerade Migrantinnen und Asylwerberinnen stellen im Gewaltkontext eine besonders verwundbare Gruppe dar. Wir haben daher verschiedene Workshops dazu konzipiert“, sagt Frauenbeauftragte Grillitsch. Eine mehrsprachige Wanderausstellung über die multiplen Formen von Gewalt wurde entwickelt, die seitdem jedes Jahr an Villacher Pflichtschulen gezeigt wird. Gesondert bietet man – in Kooperation mit den NGO‘s – eigene Workshops für Migrantinnen, die schon länger in der Stadt sind, an. Ebenso werden Hilfsangebote kommuniziert. Weiters widmet die Stadt im Rahmen des Integrationspasses ein ganzes Modul dem Thema Gleichberechtigung und Gewaltschutz. „Bisher haben schon rund 700 Migrantinnen und Migranten an unseren kostenlosen Workshops und unseren Vorträgen teilgenommen. Dass wir nun mit dem Preis eine Anerkennung bekommen, macht uns natürlich sehr stolz“, freuen sich Sandriesser und Grillitsch.

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