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Politik - Villach
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Drängen auf Lösung:

Mögliches „Aus“ für Faschingssamstag sorgt für heftige Reaktionen

Villach – Ein Thema, das kärntenweit für viel Furore sorgt. Steht der Villacher Faschingsumzug vor dem Aus?

 3 Minuten Lesezeit (399 Wörter) | Änderung am 21.06.2019 - 13.39 Uhr

Die Villacher Faschingsgilde sieht sich mit finanziellen Problemen konfrontiert. Die Verträge für die Durchführung des Villacher Faschingsumzuges laufen nur noch bis 2020. Für das Jahr darauf wurden noch keine weiteren Vereinbarungen unterschrieben. Wie es weiter geht, ist noch komplett offen. Gefordert wird allerdings auch von politischer Seite: Es muss weiter gehen. Vor allem Bürgermeister Günther Albel wird um Lösung des Problems aufgefordert.

FPÖ: „Wie ein Himmel ohne Sterne“

Erwin Baumann (FPÖ) in einer Aussendung:  „Es kann aber definitiv nicht so sein, dass jene, die diese Wertschöpfung durch die Organisation einer Großveranstaltung erzeugen, am Ende auf den Kosten sitzen bleiben bzw. auch noch dazu zahlen müssen!“, ärgert sich Baumann. Nicht hinzunehmen sei auch die Tatsache, dass sich die Verantwortlichen der Stadt bisher offenbar nicht mit der Faschingsgilde ins Einvernehmen gesetzt haben, um eine für alle tragbare Lösung zu erarbeiten. „Auch das ist gegenüber den Veranstaltern nicht akzeptabel. Villach ohne Faschingsumzug ist wie ein Himmel ohne Sterne!“, so Baumann wörtlich. „Bürgermeister Albel solle sich bei Kulturreferent LH Peter Kaiser und bei Finanzreferentin LHStv. Schaunig unverzüglich um eine Cofinanzierung bemühen. Die Stadt solle sich überlegen, selbst zumindest für die Reinigungsarbeiten aufzukommen und eine Subvention für die Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung stellen“, verlangte Baumann. 

Team Kärnten/Köfer: Faschingssamstag in Villach darf nicht sterben!

Sofortmaßnahmen zur Rettung des Faschingssamstags fordert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer: „Der Faschingssamstag in Villach samt Umzug ist fest in der Kärntner DNA verwurzelt und sorgt jedes Jahr für enorme Wertschöpfung sowie positive Werbung im gesamten Bundesgebiet und speziell auch im Alpe-Adria-Raum.“ Köfer appelliert an die Spitzen der Landes- und Stadtpolitik, den Faschingssamstag in der Draustadt nicht sterben zu lassen: „Als Landes- oder Stadtpolitiker beim Umzug auf der Ehrentribüne in Reihe eins zu stehen, das ist zu wenig. Jetzt sind Taten gefragt. Die Veranstaltung muss gesichert und der Behördenwahnsinn eingedämmt werden.“  Besonders hart ins Gericht geht Köfer mit Villachs Bürgermeister: „Dieser scheint noch nicht begriffen zu haben, was es für ihn bedeutet, wenn der Faschingssamstag in Villach ausgerechnet in seiner Amtszeit zu Grabe getragen wird. Albel würde in die Geschichte eingehen.“ Köfer nimmt das drohende Aus des Umzuges auch zum Anlass, neuerlich auf die Abschaffung der Vergnügungssteuer zu drängen.

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