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Über die Stadionnutzung konnte man sich nicht einigen, es wird nach Graz ausgewichen
Über die Stadionnutzung konnte man sich nicht einigen, es wird nach Graz ausgewichen © 5min.at

Eine der erfolgreichsten Saisonen:

Der AC Wolfsberger auf Europa League Kurs

Kärnten – Es ist endlich so weit. Nach langen Jahren des Wartens hat es der AC Wolfsberger geschafft, die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. Bereits vor zwei Jahren hätte es fast geklappt, doch in der Qualifikationsrunde traf man auf den übermächtigen BVB, der kurzen Prozess mit den Kärntnern machte.

 4 Minuten Lesezeit (536 Wörter) | Änderung am 26.06.2019 - 15.02 Uhr

Doch nach einer starken Saison 2018/19 und einem überzeugenden Auftritt in dem neuen österreichischen Playoff-Modus erreichte der ACW den dritten Platz und ist somit fest für den Europapokal qualifiziert. Wir werfen einen Blick auf die Saisonvorbereitungen des überraschenden Drittplatzierten.

Europapokalspiele finden in der Steiermark statt

Mit einem solch guten Ausgang haben wohl die wenigsten in Kärnten gerechnet. Der dritte Platz in der Liga kam wohl auch für die Verantwortlichen ein bisschen überraschend. Dass die heimische Lavantal-Arena nicht den europäischen Standards entspricht, war schon vorher klar. So zog die Mannschaft für große Spiele eigentlich immer in die nahgelegene Wörthersee-Arena. Diese ist von September bis Oktober allerdings Ort für ein Kunstprojekt in dessen Rahmen 200 Bäume auf dem Rasen des Stadions gepflanzt werden – Fußball dürfte hier schwierig (oder unmöglich) werden.

Da sich die WAC-Verantwortlichen um Dietmar Riegler bezüglich der Stadionnutzung nicht mit den Initiatoren des Kunstprojektes „For Forest“ einigen konnten, muss der Verein für seine Heimspiele im Europapokal nach Graz in die Merkur Arena ausweichen. In einem offenen Brief bat der Präsident die Anhänger um Verständnis und hofft auf zahlreiche Unterstützung. Die Europa League wird auf jeden Fall das bisher größte Ereignis in der Vereinsgeschichte. Auch wenn der WAC nur krasser Außenseiter sein wird, dürfte es interessant werden, wie die Wettquoten für die Österreicher aussehen werden.

Das neue Trainerteam steht

Tatsächlich hat der Wolfsberger AC eine der erfolgreichsten Saisons eines Kärntner Fußballvereins gespielt und trotzdem mussten sich die Verantwortlichen nach einem neuen Trainergespann umschauen. Der erfolgreiche Christian Ilzer wird beim Ligakonkurrenten Austria Salzburg übernehmen. Also galt es, den Trainermarkt zu sondieren. Ein paar Tage vor dem offiziellen Start in die Vorbereitung stellte man dann das neue Trainergespann vor. Der Cheftrainer Gerhard Struber wird von seinen beiden Assistenten Hannes Jochum und Mohamed Sahli unterstützt. Gegenüber dem Standard freute sich Struber auf seine neue Aufgabe: „Mich hat generell der Fußball des WAC imponiert, es ist auf gewisse Weise Red Bull like. Ich lege großen Wert darauf, dass wir das Spiel weiterhin intensiv gestalten“, so der neue Trainer gegenüber den Medien. Zudem wird Ex-Nationalkeeper Christian Gratzei das Torwarttraining übernehmen, während sich Max Senft für die Videoanalysen verantwortlich zeigt.

Kader ist in Planung

Während das Trainerteam also größtenteils steht, sollen am Kader noch ein paar Veränderungen vorgenommen werden. Zum Trainingsstart brauchte das Trainerteam nur einen Neuzugang integrieren. Der Ersatzkeeper Manuel Kuttin, der zuletzt bei Admira spielte, ist bisher das einzige neue Gesicht bei den Kärntnern. Allerdings soll in der Offensive noch etwas nachgebessert werden. Denn nach der vergangenen Saison verließen gleich vier Leihspieler das Team. Lediglich der von Werder Bremen ausgeliehene Romano Schmid konnte ein weiteres Jahr gehalten werden. Die Bremer hatten mit Tabellenplatz acht ihr Saisonziel in der Bundesliga nicht erreichen können, haben aber für einige sensationelle Momente gesorgt. Nach Medienberichten besteht unter anderem Interesse an dem 23-jährigen Shon Weissmann, der zuletzt für Kiryat Shmona in der israelischen Liga aktiv war. Ganz gleich, wer noch kommen wird, die Fans dürfen sich auf den Europapokal freuen.

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