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Leute - Klagenfurt
LDir. Karin Bernhard, Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz, Birgit Birnbacher, LH Peter Kaiser
LDir. Karin Bernhard, Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz, Birgit Birnbacher, LH Peter Kaiser © LPD Kärnten/fritzpress

Verleihung:

Birnbacher ge­winnt 43. Ingeborg-Bach­mann-Preis

Klagenfurt – Mit der in Salzburg lebenden Autorin Birgit Birnbacher erhält dieses Jahr wieder eine Österreicherin den von der Landeshauptstadt Klagenfurt gestifteten, mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Auch der „zweite“ und „dritte Preis“ gehen an einen Literaten bzw. eine Literatin aus Österreich.

 2 Minuten Lesezeit (306 Wörter)

Heute, am Sonntag, den 30. Juni 2019, wurde die Siegerin des Literaturwettbewerbes ausgezeichnet. Den 43. Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen hat die Österreicherin Birgit Birnbacher. Die in Salzburg lebende Schriftstellerin beeindruckte die Jury mit einem, wie sie sagt, eigens für Klagenfurt geschriebenen Text. Er dreht sich um eine soziologische Studie über Lebensverhältnisse, um Neue Arbeit und um zum Teil prekäre Lebenssituationen von Menschen in einem Mietshaus. Für die gelungene Erzählung erhält Birgit Birnbacher den mit 25.000 Euro dotierten, von der Stadt Klagenfurt gestifteten, Ingeborg-Bachmann-Preis 2019.

Auch weitere Preise gehen an Österreich

Auch der Deutschlandfunkpreis (12.500 Euro) geht an einen Österreicher, und zwar an in Vöcklabruck geborenen, in Hannover lebenden Autor Leander Fischer und seinen Text „Nymphenverzeichnis Muster Nummer eins Goldkopf“, in dem Fliegenfischen und Musik eine wichtige Rolle spielen. Und noch eine Österreicherin unter den Preisträgern: die gebürtige Kärntnerin Julia Jost, die in Hamburg lebt und als Regisseurin arbeitet, überzeugte die Jury mit „Unweit vom Schakaltal“, in dem die Ich-Erzählerin ein Bild Kärntens zeichnet und von einigen Jurymitgliedern für eine gewisse „Sagenhaftigkeit“ und den teils „rotzigen Ton“ gelobt wurde. Julia Jost wird mit dem mit 10.000 Euro dotierten Kelag-Preis ausgezeichnet.

„Es war ein gutes Jahr“

„Das Unvorhersehbare macht das Wettlesen jedes Jahr spannend, so konnte auch heuer das literaturbegeisterte Publikum im Studio miterleben, wie über Texte diskutiert wird oder auf 3sat live dabei sein“, erklärte Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Seit über vier Jahrzehnten zähle der Ingeborg-Bachmann-Preis zu den bedeutendsten Wettbewerben in der deutschsprachigen Literaturszene. Auch Jurysprecher Hubert Winkels zeigte sich am Ende der diesjährigen „Tage der deutschsprachigen Literatur“ über die Texte und Diskussionen sehr zufrieden: „Ein Weinkenner würde es mit den Worten ‚Es war ein gutes Jahr‘ beschreiben“, so Winkels.

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Birgit Birnbacher mit Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz und Stefan Gmünder

Birgit Birnbacher mit Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz und Stefan Gmünder - © StadtPresse / Walter Fritz

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