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Georg Niedersüß, Rafael Küttler, Claudia Mischensky, Samantha Rabensteiner, LH Peter Kaiser, Alexander Robin, BDir.Robert Klinglmair
Georg Niedersüß, Rafael Küttler, Claudia Mischensky, Samantha Rabensteiner, LH Peter Kaiser, Alexander Robin, BDir.Robert Klinglmair © LPD Kärnten/Fritzpress

Alle nahmen an Talentecamps teil:

Urkunden für talen­tierte Volks­schüler

Klagenfurt – Das Land Kärnten zeichnete heute, am 3. Juli 2019, besonders begabte Jugendliche aus. Landeshauptmann Peter Kaiser überreichte Urkunden an talentierte Schülerinnen und Schüler. 

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Zum Ende des Schuljahres gehören Zeugnisse, aber auch Urkunden. Diese hat Landeshauptmann Peter Kaiser am Mittwoch, den 3. Juli 2019, an besonders begabte und talentierte Schülerinnen und Schüler im Konzerthaus überreicht, welche heuer beim Projekt „Werkstätten“ und den Talentecamps mitgemacht haben. „Unser Schulsystem ist die unverzichtbare Basis auch für Kinder mit außerordentlichen Talenten. Aber wir bauen mit den Werkstätten und den Talentecamps vorhandenes noch aus, die Kinder entwickeln sich gemeinsam mit Gleichgesinnten weiter. Entscheidend dafür sind aber auch die Eltern und das pädagogische Umfeld“, betonte Kaiser. Um die Kinder entsprechend fördern zu können, sei es wesentlich, dass sich auch die Pädagogen ständig weiterentwickeln.

„Wir haben diese Woche junge Sportler geehrt, Österreich-Preisträger in der HTL Mössingerstraße ausgezeichnet, Lehrlinge mit österreichweiten Preisen versehen und heute sind unsere jungen Talente aus den Volksschulen dran, sie vor den Vorhang zu holen. Das sind unsere jungen Kräfte in allen Bereichen, das ist unsere Zukunft“, so Kaiser.

Werkstätten sollen Interessensgebiete vertiefen

Seit sechs Jahren gibt es die außerschulischen Werkstätten für Schülerinnen und Schüler der Volksschulen, die über außerordentliche Fähigkeiten verfügen. Die Werkstätten wurden von der Bildungsdirektion ins Leben gerufen, damit die Volksschulkinder in altersgemischten Gruppen an anspruchsvolle Themen herangehen, ihre Interessensgebiete vertiefen und mit ähnlich begabten Kindern zusammenarbeiten. Im Schuljahr 2018/19 haben rund 650 Volksschulkinder teilgenommen und Kurse besucht. Der Schwerpunkt der Werkstätten liegt auf Mathematik, Naturwissenschaften und Sprache. Sie werden außerschulisch, einmal im Monat an einem Nachmittag durchgeführt.

Talente erkennen und unterstützten

Der Verein Wirtschaft und Bildung, die Landesregierung, die Bildungsdirektion, der BIKO mach MINT sowie der Verein INIZIA sponsern das Projekt „Werkstätten“ seit dem Schuljahr 2017/18. Die Talentecamps werden von der Industriellenvereinigung Kärnten unterstützt und mitfinanziert. „Als Industriellenvereinigung sehen wir uns verantwortlich für die Jugend und müssen ihre Talente erkennen und sie unterstützten. Sie sind unsere Zukunft“, so Claudia Mischensky, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung.

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