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Sport - Kärnten
Pressekonferenz  Ironman 2019
Pressekonferenz Ironman 2019 © KK

Schwimmen, Laufen, Radfahren

IRONMAN 2019: Kärnten im Rennfieber

Klagenfurt – Die besondere Atmosphäre ist schon jetzt spürbar. Am Sonntag startet der IRONMAN Austria-Kärnten mit diesmal rund 3.800 Teilnehmenden. Athletinnen und Athleten, Fans und Verantwortliche fiebern dem Sportereignis entgegen, über das heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz im Klagenfurter Seeparkhotel informiert wurde.

 3 Minuten Lesezeit (400 Wörter) | Änderung am 04.07.2019 - 20.05 Uhr

Seitens des Landes Kärnten sprachen dabei Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig. Kaiser selbst geht bereits heute am Abend ins Rennen: Beim Company Triathlon startet er sowohl im Einzel als auch gemeinsam mit Paralympics-Schisportler Thomas Grohar und Special Olympics-Leichtathlet Markus Oberwinkler in der Staffel des Kärntner Behindertensportverbandes. Als weiteres Regierungsmitglied ist Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner mit dem Team „Land Kärnten“ beim Company Triathlon dabei.

Neue Radstrecke durch Kärnten

„Es ist IRONMAN-Time“, freute sich Kaiser, der „schon im Rennfieber“ für den Company Triathlon ist. In Bezug auf den IRONMAN hob er vor allem die neue Radstrecke hervor, die ein neues Erlebnis und viel Abwechslung bringen werde. „Wir streifen mit dieser neuen Strecke fast zwei Drittel von Kärnten“, zeigte sich Kaiser stolz. Dadurch erwartet er sich auch noch mehr Zuschauer. Die gesteigerte Zahl der teilnehmenden Athletinnen und Athleten nannte er ein Alleinstellungsmerkmal. Kaiser dankte allen Verantwortlichen und Unterstützern. IRONMAN-Managing Director Erwin Dokter erwartet sich am Sonntag ein „Hammerrennen“. Infrastrukturmäßig arbeite der IRONMAN mit der Starnacht zusammen. Als besonders herausfordernd bezeichnete Dokter das Erstellen der neuen Radstrecke: „Es war, als würde man ein neues Rennen kreieren.“

Rund 60.000 Übernachtungen

„Für das Tourismusland Kärnten ist der IRONMAN ein herausragendes Sportevent, das an internationaler Strahlkraft und Wertschöpfung kaum zu überbieten ist“, sagte Schuschnig. Er verwies auf rund acht Millionen Euro an Wertschöpfung und geschätzte 60.000 Übernachtungen. Profiteure vom Ironman seien nicht nur die Beherbergungsbetriebe und die vielen Kärntner Unternehmen, die sich auf den Triathlonsport spezialisiert haben: „Mit der durchgängigen Radstrecke von 180 Kilometer, die weltweit einzigartig ist, blickt die ganze IRONMAN-Welt nach Kärnten. Die internationale Bewerbung der Veranstaltung stärkt das ganze Tourismusland.“

Unglaubliche Werbung für Landeshauptstadt

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sagte, dass der IRONMAN eine unglaubliche Werbung für die Landeshauptstadt sei: „Er formt das Image der Stadt. Klagenfurt ist Triathlon-Stadt.“ Christian Tamegger vom Kärntner Triathlonverband hob besonders die vielen Sideevents zum IRONMAN hervor. Dem Verband sei es wichtig, auch den Breitensport anzusprechen. „Einige der hier antretenden Ironkids werden vielleicht einmal Weltmeister sein“, so Tamegger. Seitens der Athletinnen und Athleten kamen bei der Pressekonferenz Weltmeisterin und Favoritin Daniela Ryf, Frankie Sanjana und Bianca Steurer sowie Iván Raña, Ivan Tutukin, Alexander Gräf, Christoph Schlagbauer und Łukasz Wójt zu Wort. Tourismusmanager Helmuth Micheler versprach der Siegerin und dem Sieger maßgeschneiderte Lederhosen.

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