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Leute - Klagenfurt
© Caritas Kärnten

Schule für Sozialbetreuungsberufe

Mit Praxisnähe in den Sozialberuf

Klagenfurt – Die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) der Caritas Kärnten startet an sechs Standorten in Kärnten im Herbst wieder mit einer fundierten und qualifizierten Ausbildung in der Altenarbeit und/oder Behindertenbegleitung. Die Job-Aussichten sind bestens. Alles Wissenswerte rund um die praxisnahe Ausbildung erfahren Interessierte an zwei Informationsabenden.

 2 Minuten Lesezeit (323 Wörter) | Änderung am 08.07.2019 - 18.12 Uhr

„Die Arbeit ist sinnvoll und macht Spaß“, sagt Heidi Bachlechner und würfelt im „Mensch, ärgere dich nicht“, das sie mit einer Bewohnerin spielt, gerade einen Sechser. Die 44-Jährige arbeitet als Fachsozialbetreuerin und Pflegeassistentin in einem Altenwohn- und Pflegeheim der Caritas Kärnten. Das heißt, sie kümmert sich um alte und pflegebedürftige Menschen, schenkt ihnen ein offenes Ohr und gestaltet mit ihnen die Zeit.

„Hier lernt man viel fürs ganze Leben“

Die gelernte Einzelhandelskauffrau hat sich im zweiten Bildungsweg für den Sozialberuf entschieden, „weil ich jetzt mit dem wunderbaren Gefühl nach Hause gehen kann, anderen Menschen den Tag verschönert und gleichzeitig etwas für die Gesellschaft geleistet zu haben“. Bachlechner erinnert sich gerne an ihre Ausbildung in der Schule für Sozialbetreuungsberufe: „Hier habe ich neben der fachlichen Kompetenz auch die soziale mitbekommen und dank LehrerInnen, die aus der Praxis kommen, viel für mein ganzes Leben gelernt.“

Mit dem Zeugnis einen Job in der Tasche

Im September starten wieder berufsbegleitende Ausbildungen am Abend in der Altenarbeit (inklusive Pflegeassistenz) in Klagenfurt, Villach, Lendorf/Spittal, Hermagor, Althofen und St. Andrä im Lavanttal sowie Behindertenbegleitung (inklusive Unterstützung in der Basisversorgung) in Klagenfurt und Villach. In Klagenfurt und St. Andrä gibt es auch eine Tagesschule in der Altenarbeit und Behindertenbegleitung. Das mit Jänner 2019 aktualisierte Fachkräftestipendium dürfte Interessenten den Einstieg in den Sozialbetreuungsberuf erleichtern. Die Aussichten, nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz zu bekommen, sind bestens. „Bei der Zeugnisverteilung und nicht etwa erst danach haben mindestens vier Fünftel der Studierenden bereits einen Job“, weiß Schuldirektor Wilfried Hude. Dass es sich um einen Beruf mit Zukunft handelt, macht auch die demographische Entwicklung deutlich. Denn im Jahr 2030 werden in Kärnten 73.721 Menschen über 75 Jahre alt sein, wodurch der Pflegebedarf steigt und gut ausgebildete Fachkräfte verstärkt gebraucht werden.

Informations-Termine

Wann: 10. Juli und 21. August 2019 –  jeweils um 17 Uhr

Wo: „Haus Martha“ / Viktringer Ring 34, Klagenfurt

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