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Politik - Klagenfurt
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Hier gebe es großen Aufholbedraf

GR Molitschnig: „Diese Baustellen sind Gefahren­quellen für Fußgänger“

Klagenfurt – GR Elias Molitschnig ist überzeugt, dass die Baustellen-Gitter (Einhausungen) im Klagenfurter Innenstadtbereich für die FußgängerInnen sowohl Gefahrenquellen darstellen als auch unzumutbar sind.

 2 Minuten Lesezeit (276 Wörter)

„Die Einhausungen der Baustellen in Klagenfurt sind eine Gefahrenquelle für alle Fußgänger- und RadfahrerInnen“, stellt der Grüne Gemeinderat DI Elias Molitschnig fest. „Es fehlt bei vielen jegliche sichere Vorbeiführung der PassantInnen an den Baustellen, Straßenmarkierungen die auf die Gefahr hinweisen und gegebenenfalls auch einen Fußweg definieren sucht man ebenfalls vergebens.“ Bei den von Molitschnig beanstandeten Stellen handelt es sich nicht etwa um Baustellen die die Verkehrswege betreffen, sondern um mehr oder weniger private Projekte, die die Gebäude und Neubauten entlang der Straßen betreffen.

„Eigene Spur für Füßganger und Radverkehr“

„Es sind eindeutig Versäumnisse der verantwortlichen Fachabteilung und das trotz eines diesbezüglichen Antrags meinerseits im Gemeinderat in dem ich die Missstände anprangere“, hält Elias Molitschnig fest und schlägt vor den Fußgänger-/Radverkehr in einer eigenen Spur an der Baustelle vorbeizuführen. „Auch wenn dafür eine Auto- oder Parkspur temporär geopfert oder verschmälert werden muss.“

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Baustelle in der Bahnhofsstraße. - © KK

„Großer Aufholbedarf“

„Leider ist in den Köpfen der Klagenfurter PolitikerInnen immer noch das Auto wichtiger als der Mensch. Die Stadt wird nur in Zufahrts-, Durchfahrts- und Parkmöglichkeiten bemessen und geplant. Kein Wunder also, wenn der zuständige Referent auch im Falle der Einhausungen deren Unzumutbarkeit für die PassantInnen erst gar nicht erkennt“, berichtet GR Elias Molitschnig über seine Erfahrungen mit diesen weitverbreiteten Ansichten. „Im Sinne der Entwicklung zur lebenswerten Smart-City sehe ich hier einen großen Aufholbedarf, denn ‚smart‘ heißt ‚klug‘. Und kluges Handeln erwarten sich die BürgerInnen zurecht von den Referenten und Fachabteilungen.“

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