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Politik - Villach
Laut FPÖ Baumann werden heimische Unternehmen bei Aufträgen viel zu wenig berücksichtigt. Aktuelles Beispiel für den Stadtrat: Die Aktion mit den Regenschirmen.
Laut FPÖ Baumann werden heimische Unternehmen bei Aufträgen viel zu wenig berücksichtigt. Aktuelles Beispiel für den Stadtrat: Die Aktion mit den Regenschirmen. © Stadt Villach (Bild Erwin Baumann)

Auftragsvergaben für Betriebe überdenken:

FPÖ Baumann: „Heimische Unternehmen müssen wieder zum Zug kommen!“

Villach – Heimische Betriebe sollen bei Auftragsvergaben verbindlich berücksichtigt werden. Diesbezüglich werden FPÖ Stadtparteiobmann Erwin Baumann und die Villacher Freiheitlichen einen Antrag im Gemeinderat einbringen. Die Devise lautet: Heimische Firmen einbinden anstatt aufs Billigstbieter-Prinzip setzen.

 2 Minuten Lesezeit (275 Wörter) | Änderung am 11.07.2019 - 20.05 Uhr

„Die Stadt Villach wie auch die mit der Stadt verbundenen Gesellschaften wie das Stadtmarketing oder der Villacher Kirchtagsverein sollen künftig heimische Unternehmen, also Villacher Betriebe stärker bei Auftragsvergaben zum Zug kommen lassen,“ kritisiert Stadtrat und FPÖ Stadtparteiobmann Erwin Baumann die Vergabepolitik.

Wertschöpfung in der Region

Der Ankauf von zig hundert Regenschirmen oder unlängst die neuen Palmen für die Innenstadt wäre laut Baumann zumindest ein Anfang gewesen. Warum man hier nicht heimische Betriebe berücksichtigt, ist für den Villacher Freiheitlichen ein Rätsel. „Gerade die kleinst-, klein- und mittelständischen Firmen bilden einen wichtigen Faktor für den Arbeitsmarkt sowie kommunale Abgaben. Hier an die Unternehmer bei den Auftragsvergaben zu denken, kann ja kein Problem sein. Die Stadt und deren Geschäftsführer in den Gesellschaften seien zu einem Umdenken gefordert, appelliert Baumann. Ihn gehe es auch darum, dass die Wertschöpfung in der Region bleibe.

Taten statt Worte!

Ein „Fahr nicht fort, kauf im Ort“-Denken wäre für Baumann das Mindestmaß, welches sich Entscheidungsträger im Magistrat oder stadtnahen Gesellschaften auferlegen sollten. „Daher werden wir in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag einbringen, der heimische Unternehmer bei der Auftragsvergabe wieder einen Stellenwert gibt“, fordert Baumann. „Anscheinend ist es bequemer und leichter heimische Firmen einfach zu ignorieren,“ stößt es Baumann auf. Für die Villacher Freiheitlichen sei klar, dass jeder Euro der in unserer Stadt, dem Steuergeld zugrunde liegt, wieder an heimische Firmen gehen solle und auch „die Höhe der Auftragsvergaben keine Rolle spiele. Egal ob bei der Vergabe von 100 Euro oder 10.000 Euro, dieses Geld wäre bei unseren Betrieben sicherlich besser platziert als anderswo!“

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