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Leute - Villach
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Addendum zeigt auf:

Zugang zum Ossiacher See: Nur 7 Prozent gehören uns allen

Villach – In Kärnten scheint die Debatte zum Thema freie Seezugänge berechtigt zu sein. Eines fällt den Redakteuren von Addendum auf: "Auffällig ist: In Kärnten sind nur sehr wenige Uferstrecken öffentlich zugänglich."

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter) | Änderung am 16.07.2019 - 13.18 Uhr

Addendum hat sich Österreichs Seen genauer angesehen und dabei schneidet Kärnten sehr schlecht ab. Ein spannender Beitrag, denn am Ossiacher See sind dem Medium zu Folge nur 7 Prozent der Uferfläche für die Allgemeinheit zugänglich. Einer der niedrigsten Werte, bei den Seen, die Addendum verglichen hat. 76 Prozent befinden sich in privater Hand: Das bedeutet drei Viertel des Ufers können nur über Privatgrundstücke erreicht werden. Dann bleiben noch 17 Prozent übrig. Die sind aufgrund natürlicher Begebenheiten nicht nutzbar. Besonders schlecht schneidet auch der Wörthersee ab. Nur 10 Prozent sind hier für die Allgemeinheit zugänglich.

Weissensee gehört der Natur

Beim Weissensee ist nur ein Prozent öffentlich. Das sind zwei Büder und zwei öffentliche Einstiege. Allerdings sind hier 69 Prozent „im Besitz“ der Natur – teilweise kann man auf Grund der natürlichen Gegebenheiten vor Ort auch gar nicht zum See. Nur 30 Prozent ist hier im Privatbesitz. Addendum schreibt als Fazit: „Rund um Villach liegen viele Hotels direkt am Ufer. Die Bevölkerung scheint das nicht zu stören, zumindest gibt es medial kaum Debatten über die schlechte Zugänglichkeit.“  Hier geht es zur genauen Auswertung von Addendum.

Initiative aus Villach

So ganz gefallen lassen sich das aber nicht alle. Seit 20. Mai 2019 gibt es von Villachern eine Kampagne, um Geld zu sammeln: Auf gofundme.com versucht der Verein Mutbürger Kärnten Unterstützer für die Einleitung eines Seenvolksbegehrens zu finden. Ziel ist es, mehr öffentlich zugängliche Flächen zu bekommen.

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