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Wirtschaft - Kärnten
Bei der Pressekonferenz wurde Stellungsnahme zur aktuellen Barbershop Situation in Kärnten genommen.
Bei der Pressekonferenz wurde Stellungsnahme zur aktuellen Barbershop Situation in Kärnten genommen. © 5min.at

Wirtschaftskammer nimmt Stellung

Schwere Missstände & Verstöße bei Barbershops

Villach/Klagenfurt – Derzeit gibt es zahlreiche Beschwerden gegen Barbershops in ganz Kärnten. Weit über 80 Prozent der kontrollierten Shops verstoßen gegen Vorschriften. Eine kürzlich von Finanzpolizei, Fremdenpolizei, Gewerbebehörde und Wirtschaftskammer durchgeführte koordinierte Kontrolle stellte dramatische Missstände und Verstöße gegen das Gewerberecht, die Sozialversicherung, das Steuerrecht und das Fremdenpolizeigesetz fest. 

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter) | Änderung am 18.07.2019 - 11.38 Uhr

Aktuell stehen die Barbershops Kärntens im Visier der Behörden. Reguläre Friseurbetriebe reichten massive Beschwerden ein. Bei einer heutigen Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Kärnten wurde dazu Stellung genommen. Ansprechpartner waren Rigobert Rainer, Leiter der Finanzpolizei Kärnten und Steiermark, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, Landesinnungsmeister der Friseure Georg Wilhelmer und Obmann der Bezirksstelle Klagenfurt Max Habenicht.

 Schwere Verstöße

Gerade sieht es nicht besonders rosig aus für die Barbershops. Eine kürzlich von Finanzpolizei, Fremdenpolizei, Gewerbebehörde und Wirtschaftskammer durchgeführte koordinierte Kontrolle entsprechender Geschäfte in Klagenfurt und Villach,  brachte dramatische Missstände und Verstöße gegen das Gewerberecht, die Sozialversicherung, das Steuerrecht und das Fremdenpolizeigesetz ans Licht. Weit über 80% von allen kontrollierten Betrieben verstoßen gegen Vorschriften. „Dabei gab es schwere Übertretungen laut Fremdenbeschäftigungs-, Steuer- und Beschäftigungsgesetz“, weiß Rigobert Rainer, Leiter der Finanzpolizei Kärnten und Steiermark. Für die betreffenden Betriebe gab es zahlreiche Anzeigen. Eine Person wurde bereits festgenommen und aus Österreich ausgewiesen. 

Kontrolldruck soll massiv erhöht werden

25 Barbershops gibt es in Kärnten. Mehr als dreiviertel davon werden nicht ordnungsgemäß geführt. Teilweise haben die Mitarbeiter keinerlei Ausbildungen für den Beruf. Auch Rechnungen und Registrierkassen fehlen. Die Angestellten sind oft nur geringfügig angemeldet, arbeiten aber 40 Stunden. Produkte werden hauptsächlich über andere Länder gekauft und auf Hygienevorschriften wird nicht geachtet. „Der Kontrolldruck soll nun massiv erhöht werden. Bei Wiederholung werden die Betriebe ausnahmslos geschlossen“, so Rainer. Auch bei unseren Nachbarn in der Steiermark sieht die Situation ähnlich aus. Auch in Graz fielen die massiven Kontrollen zum Großteil negativ aus.
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