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(v.l.): Dr. Ulrich Radda (Leitender Arzt der Kärntner Gebietskrankenkasse),  Mag.pharm. Paul Hauser (Präsident der Apothekerkammer für Kärnten), LHStv.in Dr.in Beate Prettner und Dr. Max Wutte (Fachgruppenobmann der Dermatologie der Ärztekammer für Kärnten) im Strandbad Loretto
(v.l.): Dr. Ulrich Radda (Leitender Arzt der Kärntner Gebietskrankenkasse), Mag.pharm. Paul Hauser (Präsident der Apothekerkammer für Kärnten), LHStv.in Dr.in Beate Prettner und Dr. Max Wutte (Fachgruppenobmann der Dermatologie der Ärztekammer für Kärnten) im Strandbad Loretto © KGKK

Haut schützen & Sonne genießen:

Großer Erfolg: 8.000 nutzten Angebot der Hautschutz­kampagne!

Kärnten – Bereits zum 19. Mal führte die Kärntner Gebietskrankenkasse mit ihren Kooperationspartnern die bekannte Hautschutzkampagne unter dem Motto „Hautschutz ist Selbstschutz“ durch. 8000 Personen nutzten das Angebot.

 5 Minuten Lesezeit (689 Wörter) | Änderung am 19.07.2019 - 21.59 Uhr

Um die Menschen für einen sorgsameren Umgang mit den Sonnenstrahlen zu gewinnen und dadurch zu mehr „Hautgesundheit“ beizutragen, wurde auch in diesem Jahr die über die Landesgrenzen hinaus bekannte „Hautschutzkampagne“ durchgeführt. Das Motto der erfolgreichen Initiative lautete wieder „Hautschutz ist Selbstschutz“. Bewährte Kooperationspartner der Kärntner Gebietskrankenkasse waren neben der Ärztekammer für Kärnten, Fachgruppe der Dermatologen, die Kleine Zeitung sowie das Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, die Apothekerkammer Kärnten und die Daylong-Sonnenschutzspezialisten von Galderma.

Experten beraten kostenfrei

Besucherinnen und Besucher konnten sich von 08. bis 13. Juli 2019 in zwölf Kärntner Strandbädern bei Hautfachärztinnen und Hautfachärzten sowie bei GKK-Ärztinnen kostenfrei über Hautschutz und Hautkrebsvorsorge informieren und hatten die Möglichkeit eine hautmedizinische Beratung in Anspruch zu nehmen. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, die Menschen zu informieren und für die Vorsorge zu gewinnen. Der Schutz vor der Sonne bzw. die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung ist bereits der erste wichtige Vorsorgefaktor im Kampf gegen Hauterkrankungen und -krebs, gefolgt von der Selbstkontrolle der Haut und der regelmäßigen Hautuntersuchung beim Facharzt. Die Beratungen in den Strandbädern können natürlich keine Untersuchung in einer Ordination ersetzen, uns ist es aber ein wichtiges Anliegen, vor Ort Bewusstsein zu schaffen“, betont KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

Hautschutzkampagne in Bädern war extrem erfolgreich

Tausende „Hautschutz-Info-Packages“, bestehend aus einem Informationsfolder, Sonnenschutz-Produktproben der Daylong-Sonnenschutzspezialisten von Galderma und einer SUN-Checkkarte, wurden bei den Beratungsterminen kostenlos an die interessierten Strandbadbesucherinnen und -besucher verteilt. „Im Aktionszeitraum konnten über 8.000 Strandbadbesucherinnen und -besucher über die Gefahren des übermäßigen Sonnenkonsums informiert werden. In Summe wurden in den letzten 19 Jahren nahezu 308.000 ‚Sonnenhungrige‘ in den Strandbädern persönlich erreicht. Damit zählt die Hautschutzkampagne zu den erfolgreichsten Vorsorgeaktionen in Kärnten“, freut sich GKK-Direktor Dr. Lintner über den nach wie vor regen Zuspruch.  „Seine Haut gesund zu halten, beginnt mit dem Bewusstsein darüber, dass man Eigenverantwortung trägt und setzt sich fort mit dem Wissen über Schutzmaßnahmen. Der richtige Umgang mit und in der Sonne spielt eine der wesentlichsten Rollen. Und wo lässt es sich dafür besser sensibilisieren als vor Ort, in den Kärntner Bädern?“, erklärt LHStv.in und Gesundheitsreferentin Dr.in Beate Prettner.

Trotz Schutz – regelmäßige Kontrolle beim Arzt wichtig

„Um sich vor der Sonne zu schützen, hat der Körper Schutzsysteme wie die Bräunung und die Verdickung der obersten Hautschicht entwickelt. Schädigungen in den Zellen durch übermäßige UV-Bestrahlung werden jedoch als Erbinformation an nachwachsende Zellen weitergegeben. Summieren sich diese Defekte, kann Hautkrebs die Folge sein. Hautkrebs tritt zu 80 Prozent an Hautarealen auf, die der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Es bilden sich Flecken oder Knoten, die rasch wachsen und leicht verletzbar sind. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt wichtig und die einzig sinnvolle Therapie die vorbeugende Entfernung jeder verdächtig pigmentierten Hautstelle. Im Rahm“, informiert Ärztekammer-Fachgruppenobmann der Dermatologie, Dr. Max Wutte. „Individueller Sonnenschutz ist sowohl als Vorbeugung gegen Sonnenbrand als auch im Hinblick auf die langfristige Erhaltung der Hautgesundheit zu sehen. Seine Haut gesund zu halten, beginnt mit dem Bewusstsein darüber, dass man Eigenverantwortung trägt und setzt sich fort mit dem Wissen über Schutzmaßnahmen“, betont der Präsident der Apothekerkammer Kärnten, Mag.pharm. Paul Hauser. „Daher ist es uns stets ein wichtiges Anliegen diese wichtige Vorsorgeinitiative zu unterstützen.“ KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Lintner bedanken sich bei allen Kooperationspartnern, die durch ihre Unterstützung die Durchführung dieser wichtigen Vorsorgeaktion ermöglichten.

Tipps für Sommer & Sonne

  • Meiden Sie zwischen 11.00 – 15.00 Uhr direktes Sonnenlicht, da in diesem Zeitraum 80 % der Gesamttages-UV-Strahlung freigesetzt wird.
  • Verwenden Sie Sonnenschutzmittel entsprechend Ihrem Hauttyp.
  • Tragen Sie das Sonnenschutzmittel eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne gleichmäßig auf die Haut auf.
  • Stark gefährdete Körperstellen wie Nasenrücken, Stirn, Ohren, Hände und Unterarme sowie Lippen besonders gründlich eincremen!
  • Tragen Sie qualitativ hochwertige Sonnenbrillen, um auch Ihre Augen zu schützen.
  • Vor allem Kinder haben noch kein voll entwickeltes Selbstschutzsystem und sollten sich daher vorwiegend im Schatten aufhalten, entsprechende Kleidung tragen und Sunblocker (höherer LSF-Faktor) verwenden.
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