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Die Preise im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt

Stand-up-Paddeln: Hohe Gebühren am Faaker See

Kärnten – Stand-up-Paddeln stammt ursprünglich von polynesischen Fischern, welche sich so stehend auf Kanus auf dem Meer bewegten. Schon früh beliebt war der Sport natürlich auch auf Hawaii, wo das Surfen erfunden wurde. Dort galt das Stand-up-Paddeln als Sport des Königs. Ab dem 20. Jahrhundert wurde es dann vor allem von Surf-Lehrern verwendet, da sie so einen guten Überblick über ihre Surfschüler hatten. Vor wenigen Jahren hat der Sport auch bei uns den großen Durchbruch geschafft.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter) | Änderung am 24.07.2019 - 10.25 Uhr

Was erst vor einigen Jahren nach Österreich kam, ist heute von keinem Gewässer im Lande mehr wegzudenken: Stand-up-Paddel. Hierbei steht man aufrecht auf einem Surfbrett und bewegt sich mit Hilfe eines Paddels fort, ähnlich wie beim Kanufahren. Doch was als kleiner Spaß während eines Besuches im Bad anfing, wird mittlerweile immer teuerer. Wenn man über keine private Ausrüstung verfügt, kann man Bretter mit Paddel für zehn bis zwölf Euro pro Stunde in beinahe allen Bädern am Wörthersee, Ossiachersee und auch Faaker See ausleihen und mit ihnen den See erkundschaften.

Jahrespauschale mehr als verdoppelt

Verfügt man über eine Ausrüstung, kann man den Sport auf den einigen Seen, wie etwa dem Wörthersee oder dem Millstättersee, welche in Besitz der österreichischen Bundesforste stehen, gratis ausüben. So aber nicht am Faaker See, der in privater Hand ist. Im Jahr 2018 kostete die Jahrespauschale 43 Euro, in diesem Sommer ist der Preis um mehr als das doppelte auf 103 Euro gestiegen. Ein Tag kostet nun zehn Euro (2018 waren es 8,30 Euro), der Wochenpreis ist um 0,30 Euro auf nun 15 Euro gestiegen. Ein Tag auf dem See mit diversen Booten kostet 20 Euro, die Jahrespauschale beträgt, wie bei den Paddels, ebenfalls 103 Euro. Mit den hohen Gebühren für Stand-up-Paddler will man gegen eine mögliche Überlastung ankämpfen. Der Fall wurde nun bei der Bundeswettbewerbsbehörde eingebracht. Wann es eine Entscheidung geben wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

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