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Wirtschaft
Die Radboxen in Klagenfurt und Villach sind bereits restlos ausgebucht.
Die Radboxen in Klagenfurt und Villach sind bereits restlos ausgebucht. © Büro LR Schuschnig

Standorte Villach und Klagenfurt

Restlos ausgebucht: Kärnten bekommt über 200 neue Rad­boxen

Villach/Klagenfurt – Landesrat Sebastian  Schuschnig erweitert die Standorte Klagenfurt und Villach um zusätzliche Boxen. Bis 2020 sollen 200 Fahrradboxen an Kärntner Bahnhöfen den Umstieg auf nachhaltige Mobilität attraktivieren. 

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„Restlos ausgebucht sind die diebstahlsicheren Radboxen am Bahnhof Klagenfurt und am Bahnhof Villach, die wir gemeinsam mit den ÖBB landesweit an Kärntens Bahnhöfen errichtet haben, um Radfahren als nachhaltige Mobilitätsform zu stärken. Die große Nachfrage bei den Pendlern und den Alltagsradlern bestätigt das Bedürfnis nach einer attraktiven Radinfrastruktur, die ich gemeinsam mit Regierungskollegen Landesrat Martin Gruber im Rahmen der Initiative ‚Kärnten am Rad‘ konsequent weiter ausbauen. An den beiden Standorten Klagenfurt und Villach haben wir zusätzliche Boxen errichtet“, zeigte sich Mobilitätsreferent Landesrat Sebastian Schuschnig heute, Mittwoch, begeistert über die starke Nachfrage bei den Alltagsradlern und den Pendlern. Am Bahnhof Klagenfurt wurden daher vor kurzem bereits fünf neue Boxen und am Bahnhof Villach zehn weitere errichtet.

Boxen schützen vor Diebstahl und Wetter

Viele Kärntner Gemeinden würden ideale Voraussetzungen für das Radfahren aufweisen, allerdings würden entsprechende sichere Radabstellanlagen fehlen, um die Fahrräder wettergeschützt und gesichert vor Diebstahl zu verwahren. Die Sorgen, das Fahrrad könnte gestohlen oder beschädigt werden, seien nicht unbegründet. „Mit den verschließbaren und sicheren Boxen, ist es für die Kärntnerinnen und Kärntner so möglich, mit dem Fahrrad zum Bahnhof zu fahren und dort den Zug zu nehmen. Das ist nicht nur gesünder, sondern auch nachhaltig und im Sinne künftiger Generationen. Klimaschutz geht uns alle an, jeder kann einen Beitrag dazu leisten“, so Schuschnig. Je besser das Radangebot und die Radinfrastruktur in Kärnten sei, desto eher könnten mehr Menschen für das Radfahren begeistert werden.

Nachhaltige Mobilität attraktiv gestalten

Mit Maßnahmen – wie den Radboxen an den Kärntner Bahnhöfen – soll der Modal Split zugunsten des Radverkehrs weiterweiter ausgebaut werden. „50 Prozent aller PKW-Fahrten in Österreich sind kürzer als fünf Kilometer. Andere Länder zeigen bereits erfolgreich vor, dass das Fahrrad gerade im städtischen Bereich eine zukunftsträchtige Alternative zum Auto ist. In diese Richtung gehen wir auch in Kärnten“, betonte Schuschnig.

200 Radboxen bis 2020

Bis zum Jahr 2020 werden landesweit über 200 neue Fahrradboxen gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen an Kärntens Bahnhöfen errichtet, die ein wetter- und diebstahlgesichertes Abstellen des Fahrrades ermöglichen. Rund 200.000 Euro werden seitens des Landes Kärnten in diese neue Infrastruktur investiert. Für diese Maßnahmen konnten EU- und Bundesfördermittel (BMVIT) in beträchtlicher Höhe nach Kärnten geholt werden. Landesweit wurden bereits 134 Radboxen an 13 Standorten errichtet, darunter stehen zehn Boxen am Klagenfurt Hbf Nord, fünf am Klagenfurt Hbf Süd, 24 am Hbf Villach, sieben in Velden, acht in Pörtschach, zehn in Spittal, zehn in Hermagor, zehn in St. Veit, zehn in Althofen, zehn in Friesach, zehn in Wolfsberg, zehn in St. Michael ob Bleiburg und zehn in Bleiburg-Land. Die nächsten Standorte für die Errichtung der Radboxen sind die Bahnhöfe Maria Rain und Weizelsdorf.

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