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Leute - Klagenfurt
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Kätzin musste Hinterbein amputiert werden:

12 ausgehungerte Katzen aus Wohnung gerettet

Klagenfurt – 12 Katzen, davon 10 Jungkatzen, wurden in extrem schlimmen Umständen vorgefunden. Der Besitzer, der die Katzen nicht ernähren konnte, rief bei Tierschutz Aktiv an um die Tiere zu melden.

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter)

Am 23. Juli 2019 wurden von Tierschutz Aktiv Kärnten 12 verwahrloste Katzen aus einer Wohnung in Klagenfurt gerettet. Alle Katzen waren extrem unterernährt und krank. Der Anblick der Wohnung war nicht schön. „Wir haben sehr gewöhnungsbedürftige Zustände in der Wohnung vorgefunden“, so eine Mitarbeiterin von Tierschutz aktiv Kärnten auf Anfrage. „Es war ein geradezu katastrophaler Zustand. Es gab keine Katzenboxen – keines der Kätzchen war stubenrein“, schildert sie uns. Die Mitarbeiterin vermutet, aufgrund der Zustände, dass dem Besitzer der Katzen wohl keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen oder schlicht kein Interesse bestand um die Tiere artgerecht zu halten und zu versorgen.

Katzen werden aufgepäppelt

Eine der Kätzinnen hatte eine schlimme Verletzung am Hinterbein, dieses musste ihr nach der Rettung durch Tierschutz aktiv Kärnten abgenommen werden. „Das wichtigste ist jetzt, dass die Katzen behandelt, entwurmt, kastriert und vor allem gut gefüttert werden. Aufgrund der extremen Unterernährung der Kleinen können sie teilweise das Futter nicht vertragen und kippen um“, schildert die Tierschutz Aktiv Mitarbeiterin die derzeitige Lage. Leider finden Tierschützer solche Zustände immer wieder vor, aber solch ausgehungerte Fälle sind zum Glück selten. „Man weiß nicht, wie lange sie schon gehungert haben. Zum Glück hatte der Mann sich noch rechtzeitig gemeldet.“

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