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Bürgermeister Günther Albel und Mitarbeiter des Villacher Stadtgartens begrünten bereits die Bushaltestelle am Hans-Gasser-Platz
Bürgermeister Günther Albel und Mitarbeiter des Villacher Stadtgartens begrünten bereits die Bushaltestelle am Hans-Gasser-Platz © Stadt Villach/Höher

Ab heute:

Begrünte Dächer auf Villachs Bushaltestellen

Villach – Villachs Innenstadt-Bushaltestellen werden grün. Heute, Freitag, wurden von den Mitarbeitern des Stadtgartens auf den Dächern von fünf Warthäuschen Gründachmodule angebracht. Bei den Pflanzen handelt es sich um sogenannte Fetthennen, die als besonders genügsam gelten. Im Idealfall reicht ihnen der natürliche Regen, bei längeren Trockenperioden müsste gegossen werden.

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Die Maßnahme zielt darauf ab, die Lufttemperatur für Menschen zu senken, die in den Haltestellen, unter der Begrünung, auf Busse warten. Die Pflanzen verbessern in diesem Bereich das Kleinklima. In einer Testphase wurden die Haltestellen am Hans-Gasser-Platz und in der Steinwenderstraße (Nähe „Draupark“) begrünt, der Versuch läuft bis Oktober. „Sollten sich die Pflanzen bewähren, werden wir sie im kommenden Jahr verstärkt einsetzen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Villach ist die erste Stadt Österreichs, die mehrere Dächer von Wartehäuschen begrünt. 

Viele Maßnahmen

Die neuen Haltestellen sind nicht die einzige Klima-Maßnahme, die derzeit in der Stadt getestet wird. Auf einem Teil des Daches der Tiefgarage beim Hauptbahnhof wird demnächst ein spezielles Moos aufgebracht, das zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt. „Erste Tests waren vielversprechend. Dieses Moos könnte auf mehreren Flachdächern in der Stadt zum Einsatz kommen“, sagt Albel. Begrünte Dächer, mehr Bäume in der Innenstadt, der Ausbau des schon jetzt dichten Trinkbrunnen-Netzes, Sprühnebel, bis hin zu Trinknäpfe für Hunde – mit vielen Maßnahmen setzt die Stadt Villach das im Gemeinderat beschlossene Konzept „Grün statt Grau“ Schritt für Schritt um. „Wir nehmen den Auftrag sehr ernst, die Stadt auch in klimatisch veränderten Zeiten als attraktiven Lebensraum zu erhalten“, sagt Albel. 

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