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Leute - Villach
© Stadt Villach

Neben dem Dinzlschloss

Alte Blutbuche muss gefällt werden

Villach – Selbst aufwändige Rettungsversuche haben nicht geholfen: Die 200 Jahre alte Blutbuche ist von Pilzen befallen und wird jetzt aus Sicherheitsgründen entfernt. Eine Ersatzpflanzung folgt im Spätherbst.

 1 Minuten Lesezeit (229 Wörter)

Die ehemals wunderschöne Blutbuche, die in einem malerischen Ensemble neben dem Dinzlschloss in St. Martin situiert ist, muss gefällt werden. Der Baum ist, bestätigen die Experten des Stadtgartens, abgestorben. Die Buche macht schon seit einigen Jahren Probleme: Sehr viel Totholz, spontane Astbrüche, kleine Blätter und wenig Belaubung riefen die Fachleute auf den Plan. Im Jahr 2016 beauftragten sie eine deutsche Baumsachverständigenfirma mit einer Untersuchung. Dabei wurde festgestellt, dass die 200 Jahre alte Blutbuche mit unterschiedlichsten Pilzen befallen ist. Erhöhte Wassergaben mit spezieller Düngung wurden als Rettungsversuch angeordnet. Diese Maßnahmen konnten dem Baum wohl kurzzeitig helfen, das Absterben aber nur kurz hinauszögern. Eine Rettung der Buche ist nicht mehr möglich. Der optische Eindruck zeigt das Absterben – auch für den Laien erkennbar – ganz offensichtlich. 

Fällung kann aus Sicherheitsgründen nicht mehr warten

„Wir können aufgrund der erforderlichen erhöhten Sicherheitserwartung in diesem Bereich mit der Fällung nicht mehr bis in den Winter hinein warten, wenn wir das jährliche Fällungsprogramm abarbeiten“, bedauert Stadtgartenreferentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner. „Die Buche muss aus Sicherheitsgründen zeitnah gefällt werden, wir haben dafür den Mittwoch ins Auge gefasst.“ Oberrauner: „Sicherheit geht natürlich vor. Wir haben aber bereits vereinbart, dass wir im Spätherbst einen großen Ersatzbaum an dieser Stelle nachpflanzen, um den Ensemblecharakter zu entsprechen.“

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