Zum Thema:

22.10.2019 - 15:52Von PKW-Lenker übersehen: Radfahrerin schwer verletzt22.10.2019 - 14:41Bezirkshaupt­mann Riepan verurteilt22.10.2019 - 12:58Neuer Coworking Space für innovative Kärntner Startups22.10.2019 - 12:06Italienische Boutique eröffnet in ehemaliger Marionnaud-Fläche
Politik - Villach
© KK

Imagekampagne für Villacher und Gäste

Überall Plakate – Wer ist eigentlich das Mädchen?

Villach – Überall ist der Schriftzug zu sehen,  "Ein Hoch auf diese Stadt". Von Plakaten und Bannern lacht Bürgermeister Günther Albel herab. An seiner Seite ein junges Mädchen. Die meisten fragen sich: Wer ist eigentlich das Mädchen? Und wozu dient die Plakat-Kampagne eigentlich?

 3 Minuten Lesezeit (375 Wörter)

Auch wenn es jemand ignorieren wollen würde, an dieser Werbung kommt derzeit niemand wirklich vorbei. Rechtzeitig vor dem Villacher Kirchtag wurden überall Plakate angebracht. Die Botschaft kurz und knapp: „In jeder Hinsicht stolz auf die Menschen in Villach!“

Ein Hoch auf die Villacher selbst

„Die Süddeutsche Zeitung titelte kürzlich auf großzügigen sechs Seiten, dass Villach boomt. Villach hat einen extremen Aufstieg und ich finde es ist an der Zeit einmal Danke zu sagen. Den Villachern und Villacherinnen, den Unternehmern, Vereinen, Institutionen und vielen mehr, die alle gemeinsam zu der Entwicklung beigetragen haben. Das sind wir nämlich alle gemeinsam gewesen“, so der Bürgermeister gegenüber 5 Minuten Villach. „Wir können stolz auf uns und unsere Stadt sein, die nun sogar über die Grenzen Österreichs sichtbar geworden ist.“ Ein Hoch also auf die Stadt, die sich seiner Meinung nach hervorragend entwickelt hat. Als Beleg dafür zieht er die wirtschaftliche Entwicklung um die Infineon, die heimische Wirtschaft generell, Investitionen in Wohnbau sowie die Arbeitslosenzahlen heran, „die in den letzten zehn Jahren nicht so gut waren, wie jetzt. Ja, natürlich wir haben Geld für die Kampagne in die Hand genommen. Das haben wir getan, weil wir so allen danken möchten – dafür, dass wir unser Villach gemeinsam nach vorne bringen.“

Plakat-Flut zum Kirchtag?

Die Kirchtagszeit habe man bewusst gewählt, „damit auch Gäste, die großteils auch aus dem Ausland zu uns auf den Villacher Kirchtag kommen, erfahren, dass wir eine attraktive Stadt sind. Viele Unternehmen suchen ja auch nach Arbeitnehmern.“ Wie wurde die Kampagne angenommen? „Vor allem am Kirchtag sprechen mich viele darauf an,“ erzählt Albel, „die Rückmeldungen waren eigentlich durchwegs positiv. Ich glaube das liegt daran, dass die Villacher einfach mächtig stolz darauf sind, wie es der Stadt derzeit geht.“

 

Eine Frage konnten wir uns einfach nicht verkneifen: Wer ist eigentlich das Mädchen am Foto? „Das ist interessanterweise die Frage, die ich am häufigsten gehört habe“, lacht Günther Albel. „Es handelt sich dabei nicht um meine eigene Tochter. Mit Franziska hatten wir bereits eine Werbekampagne. Sie ist die Tochter einer Freundin. Das Shooting mit ihr ist einfach immer lustig und die Fotos waren gleich im Kasten.“

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (28 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE