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Wirtschaft - Villach
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Leistbares Wohnen als Ziel

Riegersdorf erhält gemein­nützigen Wohnbau

Riegersdorf – Das beschauliche Riegersdorf bei Arnoldstein darf sich über die Errichtung neun neuer Mietwohnungen freuen. In der heutigen Regierungssitzung wurde das gemeinnützige Bauvorhaben beschlossen. Die geförderten Baukosten betragen rund 1,8 Millionen Euro. Als Baubeginn wird August 2019 avisiert.

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter) | Änderung am 30.07.2019 - 20.56 Uhr

„Leistbares Wohnen und vor allem die Schaffung von leistbarem Wohnraum sind nicht nur Thema der Bezirksstädte. Gerade Ortschaften wie Riegersdorf, die idyllische Landschaft, eine zentrale Lage, Kunst und Kultur bieten, bedürfen finanzierbarer Wohnungen, die den Ortskern stärken. So kann Abwanderung aktiv bekämpft und vor allem Wohnqualität in ruhiger, aber dennoch verkehrsbegünstigter Lage in unmittelbarer Nähe zum Dreiländereck geschaffen werden“, hebt Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig die Vorteile der Umgebung hervor.

Fertigstellung im Oktober 2020

Die geförderten Baukosten betragen rund 1,8 Millionen Euro. Der Bau wird bereits im August 2019 begonnen. „Die Fertigstellung, wenn alles nach Plan verläuft, erfolgt im Oktober 2020“, erklärt die Wohnbaureferentin. Für die Kärntner Landesregierung sei es besonders relevant, den gemeinnützigen Wohnbau auch weiterhin sichergestellt zu wissen. Die Schwerpunktsetzung der Kärntner Landesregierung im Bereich des leistbaren Wohnens stellt sicher, dass die Wohnkosten in Kärnten neben dem Burgenland am niedrigsten sind. Das Kärntner Wohnbauprogramm 2019 bis 2022 sieht die Errichtung von zirka 1.000 Mietwohnungen vor und umfasst ein Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro.

Heimische Betriebe werden beauftragt

„Die Investitionen sichern darüber hinaus auch hochqualifizierte Beschäftigung im Bereich der Baubranche und stützen die heimischen Betriebe, die mit der Errichtung beauftragt werden“, so Arbeitsmarktreferentin Schaunig und weiter „es geht aber nicht nur um die Errichtung von Neubauten. Sanierungsförderungen und Reconstructing sind von ebensolcher Relevanz. Dadurch wird ökologische Schwerpunktsetzungen (Energieeffizienz, Heizkesseltausch) ebenso Rechnung getragen wie dem wichtigen Thema Barrierefreiheit, damit niemand gezwungen ist, aufgrund von veränderten Gesundheits- und Lebensbedingungen umziehen zu müssen, nur, weil die Wohnung im falschen Stockwerk liegt oder der Rollstuhl nicht durch die Türe passt.“

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