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Politik - Villach
Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser ist entsetzt:
Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser ist entsetzt: "Kirchtag soll nicht für parteipolitische Spielchen missbraucht werden!" © 5min

Scharfe Kritik an Pobers Parteipolitik

„Kirchtag soll nicht für Parteipolitik miss­braucht werden!“

Villach – Wie heute bereits von uns berichtet, fordert ÖVP Klubobmann Christian Pober eine 50 Prozent Reduzierung der Standgebühren für Villacher Vereine und Wirte sowie Gratis-Eintritt am Kirchtags-Samstag. Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser reagierte umgehend auf Pobers "populistische und parteipolitische Forderung". Ginge es nach Sandriesser darf der Villacher Kirchtag nicht für parteipolitische Spielchen missbraucht werden.

 1 Minuten Lesezeit (235 Wörter) | Änderung am 31.07.2019 - 18.40 Uhr

„Der Kirchtag ist ein Fest der Villacherinnen und Villacher, ein Fest der Freude. Und das soll nicht durch parteipolitische Spielchen zerstört werden. Das ist eine Sauerei!“, so Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser erbost. Seit einem halben Jahr arbeitet laut Sandriesser eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Bauerngman, des Kirchtagsvereins und des Tourismusverbandes an dem Thema „Eintritt am Kirchtag“. „Wir haben auch schon Vorstellungen, aber solange die nicht fix sind, gehen wir damit nicht an die Öffentlichkeit“, fährt die Kirchtagsobfrau fort. Der Kirchtag habe so eine schöne Stimmung, ein Fest auf das sich die Leute ein Jahr lang freuen. „Der Kirchtag ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus das größte Brauchtumsfest, hat eine tolle Qualität und es steckt jahrzehntelange Knochenarbeit dahinter. Da haben solche parteipolitischen Dinge nichts zu suchen. Wir lassen uns diese Arbeit nicht durch die ÖVP-Parteipolitik schlecht reden.“

ÖVP Villach soll mitarbeiten, anstatt politische Spielchen zu vollziehen

Verärgert zeigt sich Sandriesser vor allem dabei, wenn es um die Finanzierung des größten Brauchtumsfestes Österreich geht. ÖVP-Klubobmann Pober rät sie: „Diejenigen, die solch große Forderungen stellen, können gerne die Zeit nutzen, ihre negative Energie in etwas Positives zu stecken und sich in der Landesregierung in Klagenfurt bei dem dafür zuständigen Referenten für mehr Geld stark machen. Der Kirchtag hat eine Qualität und Größe mit über 400.000 Besuchern und damit auch die Notwendigkeit einer ordentlichen Finanzierung.“

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