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UPDATE | Aktuell - Villach
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten unter schwerem Atemschutz den Brand in der Küche des China-Restaurants löschen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten unter schwerem Atemschutz den Brand in der Küche des China-Restaurants löschen. © KK

Brandeinsatz:

Sirenenalarm: Großeinsatz der Feuerwehr in St. Martin

Villach – Ein Großeinsatz der Feuerwehr fand heute kurz nach Mitternacht in St. Martin statt. Ein Brand mit massiver Rauchentwicklung war in der Küche eines China-Restaurants ausgebrochen. Der entstandene Schaden ist groß.

 2 Minuten Lesezeit (322 Wörter) | Änderung am 05.08.2019 - 16.09 Uhr

Am heutigen Montag, dem 5. August 2019, heulten gegen 00.30 Uhr die Sirenen über Villach. Der Grund war ein Brand im Ortsteil St. Martin. Das Feuer mit massiver Rauchentwicklung war in der Küche eines China-Restaurants ausgebrochen, ebenso soll, laut Anrainern, ein stechender Geruch in der Luft wahrnehmbar gewesen sein.

Einsatz unter schwerem Atemschutz

Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach, erzählte im Gespräch mit 5-Minuten: „Der Brand heute Nacht ist in der Küche des China-Restaurants ausgebrochen. Erschwerend für unsere Löscharbeiten war, dass der große Herd dort mit Gas betrieben wird.“ Die Gaszufuhr musste vor dem Einsatz unterbrochen werden. Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Pogäriach und St. Martin konnte der Brand unter schwerem Atemschutz gelöscht werden. Im Anschluss wurde der betroffene Bereich vom Rauch befreit und das Gebäude auf Schäden kontrolliert.

Nähere Informationen, ob bei dem Brand jemand verletzt wurde, sind derzeit nicht bekannt. Laut Augenzeugen soll eine Person im Rettungswagen behandelt worden sein. Der entstandene Sachschaden sei, so Geissler, groß.

Update: Lokalbesitzer konnte Flammen eindämmen

Als der Löschzug der Hauptfeuerwache als Erstes am Einsatzort eintraf, wurden die Kameraden vom Lokalbesitzer eingewiesen und darüber informiert, dass er bereits mittels mehrerer Handfeuerlöscher die Flammen eindämmen konnte. Im Zuge der weiteren Erkundung konnte festgestellt werden, dass im Küchenbereich die Flammen bereits erstickt waren, jedoch der Küchen- und hintere Lokalbereich stark verraucht war. Die Gaszufuhr für die Küche wurde sofort abgedreht.

Über die Drehleiter wurde der Dachbereich, in welchem sich die Abluftrohre der Küche befinden, nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um Glutnester in diesem Bereich ausschließen zu können. Ein Atemschutztrupp wurde mit Wärmebildkamera und Löschleitung zur weiteren Nachschau in die stark verrußte Küche geschickt. Durch den raschen und beherzten Einsatz des Besitzers konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Gastraum verhindert werden. Mittels Hochleistungslüftern wurde der Rauch ins Freie geblasen.

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