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Wirtschaft - Villach
Presslinger: 16 Belege wurden versehentlich im „Trainingsmodus“ ausgegeben.
Presslinger: 16 Belege wurden versehentlich im „Trainingsmodus“ ausgegeben. © 5min.at

"Alle Kassen wurden überprüft"

Kirchtags-Geschäfts­führer wehrt sich gegen Betrugs­vorwürfe

Villach – Nach heutiger Überprüfung konnte eine gesetzkonforme Fiskalisierung bei 12 Kassen bestätigt werden. Die Verbuchung lief bei nur einer einzigen Kasse 20 Minuten lang im Trainingsmodus.

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Die Internetplattform Anonymous Österreich warf den Veranstaltern des Villacher Kirchtages heute, am 6. August 2019, Betrug vor. Anstelle von herkömmlichen Belegen sollen die Veranstalter den Kirchtagsgästen sogenannte Trainingsbuchungen ausgestellt haben. Bereits am Nachmittag nahm der Kirchtags-Geschäftsführer Joe Presslinger dazu Stellung. 5 Minuten hat berichtet. Nun bestätigt er: „Alle Kassen wurden überprüft.“

Belege versehentlich im „Trainingsmodus“ ausgegeben

Nach heutiger Überprüfung konnte eine gesetzkonforme Fiskalisierung bei 12 Kassen bestätigt werden. Nur bei einer einzigen Kassa wurden im Zeitraum von 12.01 bis 12.21 Uhr, also exakt 20 Minuten lang, Belege versehentlich im „Trainingsmodus“ ausgegeben. Dann wurde der Fehler vom zuständigen Security-Mitarbeiter erkannt und die Kasse neu gestartet. In diesem Zeitraum wurden exakt 16 Belege ausgegeben, die den Verkauf von 58 Eintrittsabzeichen betreffen. Übrigens war jener im Internet gepostete Beleg der letzte, der in diesem Modus ausgegeben wurde.

Rechtliche Schritte gegen Anonymous Österreich

„In diesem Zusammenhang weise ich die erhobenen Betrugsvorwürfe in aller Schärfe zurück. Hier wird allem Anschein nach versucht, auf dem Rücken eines Mitarbeiters politisches Kleingeld zu erhaschen und das Erfolgsprodukt Villacher Kirchtag in Misskredit zu bringen. Das werden wir uns nicht gefallen lassen und behalten uns rechtliche Schritte gegen diese Plattform vor“, betont Kirchtags-Geschäftsführer Joe Presslinger.

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