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Brandserie im Oberen Gailtal:

Geht ein „Feuerteufel“ in Würmlach um?

Würmlach – Wie bereits berichtet, kam es heute Nacht erneut zu einem Brand eines Heulagers in einer „Kesen“(Trockengerüst) in der Ortschaft Würmlach. 200 Einsatzkräfte von acht angerückten Wehren standen im Einsatz, konnten den Heu- und Geräteschuppen aber nicht mehr retten.

 2 Minuten Lesezeit (358 Wörter) | Änderung am 07.08.2019 - 10.09 Uhr

Das Gailtal Journal machte sich gestern, 6. August 2019, auf zu einem Lokalaugenschein in die Ortschaft Würmlach. Das 250-Seelen-Dorf ist in Alarmbereitschaft, Angst und Schrecken machen sich in den 120 Würmlacher Häusern breit. Drei mutmaßliche Brandstiftungen binnen kürzester Zeit, da ist die große Sorge der Einwohner verständlich. Die Häuser in der kleinen Ortschaft stehen dicht beieinander, nicht auszudenken, wenn ein Brand in direkter Nähe zum Ortsrand entfacht würde! Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte (Wohn-) Häuser wäre schwer zu verhindern!

Bereits der dritte Brand binnen kürzester Zeit

Wie bereits berichtet, kam es hier in den letzten Tagen – aus bisher ungeklärter Ursache –  insgesamt zu  drei Bränden in Heulagerstätten. Inzwischen geht die Polizei von Brandstiftung aus und das Landeskriminalamt ermittelt. Bereits am 2. August gegen 22.35 Uhr brannte eine Harpfe, die „Kesn“ in Würmlach mit angebautem Geräteschuppen völlig aus, 150 Einsatzkräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen nur mit Mühe verhindern. Beide abgebrannten Objekte liegen neben einander nordöstlich vom eng bebauten Ortskern:

Interessantes Detail:

Dieselbe Heulagerstätte, die heute Nacht den Flammen vollständig zum Opfer fiel, stand bereits vor einigen Tagen in Brand, konnte aber damals von Augenzeugen mit Handfeuerlöschern selbst gelöscht werden, größerer Schaden wurde damit abgewendet. Leider nicht so heute Nacht…..

Schnellstmögliche Aufklärung

Mit vereinten Kräften wird man in Würmlach an der Verhinderung weiterer Brandstiftungen arbeiten, die Polizei ist um schnellstmögliche Aufklärung bemüht und wird mit Hilfe von zweckdienlichen Hinweisen aus der Bevölkerung sowie kriminaltechnischen Methoden vorgehen. Bgm. Walter Hartlieb: „Verständlicherweise ist die Verunsicherung in der Bevölkerung sehr groß. Die Ermittlungen laufen und es ist zu hoffen, dass sich der Fall bald klärt.“ Auch Christof Zebedin, Vizebgm. Kötschach-Mauthen ist tief betroffen, dass es neben den immensen Sachschäden bereits auch zu Personenschäden kommen musste:“Ein 46-jähriger Feuerwehrmann, Vater von fünf Kindern, musste im Zuge der Löscharbeiten verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.“ Alle im Dorf sind geschockt, dass es diesmal auch einen verletzten Familienvater gibt.

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