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Kurzmeldung
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An fix montiertem Seil festgehalten

Felsplatte löste sich plötz­lich: Wanderer über steiles Gelände gestürzt

Heiligenblut – Am Freitag, dem 9. August 2019, kam es zu einem Alpinunfall am Gipfel des Spielmanns, Grenzlinie zwischen Kärnten und Salzburg, bei der ein Mann sich beim Abstieg an einem Sicherungsseil festhielt, als sich plötzlich die sich dahinter befindende Felsplatte löste. Er stürzte 10 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe und wurde nach einem Notruf verletzt vom Notarzthubschrauber in das Krankenhaus gebracht.

 1 Minuten Lesezeit (172 Wörter) | Änderung am 09.08.2019 - 20.52 Uhr

Ein holländisches Ehepaar, ein 51-jähriger Mann und eine 47-jährige Frau, unternahmen am 9. August 2019 eine Wanderung in den Hohen Tauern, vom Glocknerhaus in Heiligenblut auf den Spielmann, mit 3.027 Metern Höhe. Beim Abstieg vom Gipfel gegen 14.20 Uhr habe sich der 51-jährige Wanderer an einem am Felsen fix montierten Sicherungsseil festgehalten, als sich plötzlich die Felsplatte löste, an welcher das Seil verankert war.

Felsplatte gelöst – zehn Meter abgestürzt

Die zirka ein Quadratmeter große Felsplatte rutschte gegen den Körper des Mannes, welcher dadurch den Halt verlor und zirka zehn Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände abstürzte. Die Gattin setzte sofort mittels Handy einen Notruf ab. Durch den Absturz erlitt der Wanderer Verletzungen unbestimmten Grades.

Mittels Seil gerettet

Der verletzte Bergsteiger wurde mittels Seilbergung vom Notarzthubschrauber Martin 4 geborgen und in das Krankenhaus Schwarzach geflogen. Die unverletzte, jedoch schockierte Gattin wurde vom Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Klagenfurt mittels Seil geborgen. Weitere Erhebungen zum Alpinunfall werden von der Alpinpolizei des Bezirkspolizeikommandos Spittal an der Drau durchgeführt.

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