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Kulinarik-Wanderer nehmen ab vier Stempel im Sammelpass bei einem Gewinnspiel teil.
Kulinarik-Wanderer nehmen ab vier Stempel im Sammelpass bei einem Gewinnspiel teil. © Villach Tourismus GmbH

Traumhaft

Natur und Kulinarik beim Hüttenkult 2019 genießen

Villach – Wandern und eine Hütteneinkehr – das gehört einfach zusammen. Schließlich schmecken Speck und Käse, Apfelstrudel oder Hirschragout nach einer ordentlichen Wanderung besonders gut. Insgesamt nehmen diesen Herbst zwölf Top-Hütten am HÜTTENKULT teil: Zehn in Kärnten, eine in Italien und heuer erstmals auch eine Einkehr in Slowenien. Mit vier Stempeln im Sammelpass nimmt jeder am Gewinnspiel teil!

 5 Minuten Lesezeit (637 Wörter)

Berghütten – Ausstieg auf Zeit

„Für unsere Gäste sind Berghütten ein Ausstieg auf Zeit. Dort erleben sie bei einer Wanderung oder Fahrradtour auch eine ausgesuchte alpin-regionale Kulinarik. Der Herbst ist die perfekte Wanderzeit und daher legen wir unsere Kampagne der mittlerweile schon ganzjährigen Thematik schwerpunktmäßig vor allem auf die Monate September und Oktober“, betont Georg Overs, Geschäftsführer der Tourismusregion Villach – Faaker See – Ossiacher See.

Grenzenlos genießen 

Zehn der HÜTTENKULT-Hütten liegen in der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See, eine in Italien und eine in Slowenien. Die slowenische Krnica-Hütte im Triglav-Nationalpark ist zum ersten Mal mit dabei und macht nun im Dreiländereck den HÜTTENKULT perfekt. Auf der „Koča v Krnici“ servieren Milena und Marko Pustotnik eine „Jota“, einen deftigen slowenischen Eintopf aus Kartoffeln, Bohnen, Rettich, Knoblauch, Graupen und – wer möchte – mit Speck.

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Neu beim HÜTTENKULT: Der Weg zur slowenischen Krnica-Hütte führt südlich von Kranjska Gora direkt in den Triglav-Nationalpark.

Neu beim HÜTTENKULT: Der Weg zur slowenischen Krnica-Hütte führt südlich von Kranjska Gora direkt in den Triglav-Nationalpark. - © Villach Tourismus GmbH

Naturpark Dobratsch & Gerlitzen 

Sämtliche HÜTTENKULT-Hütten sind auf unterschiedlich schwierigen Wanderungen zu erreichen. Die Rosstratte-Hütte im Naturpark Dobratsch können Berg- und Naturfans mit dem Auto sogar direkt ansteuern. Hier serviert Johannes Staudacher auch unsere landestypischen Kärntner Nudeln. So gestärkt, schafft man dann den Anstieg zur nächsten HÜTTENKULT-Hütte, dem Dobratsch-Gipfelhaus, sicher recht locker. Hier auf 2.166 Meter Seehöhe gibt es unter anderem auch verschiedene kräftigende Suppen. Ebenfalls im Naturpark Dobratsch gelegen und einfach zu erreichen ist der Hundsmarhof von Rudi Steinwender und Elvira Buttazoni. Sie setzen beim HÜTTENKULT vor allem auf Regionalität und Selbstgemachtes: Wild, Pilze und Craft-Bier. Im Wandergebiet der Gerlitzen Alpe steht auf der Pöllingerhütte mit dem Hirschragout ebenfalls Wild auf der Karte, selbst erlegt von Wirt und Jäger Karl Peternell. Johann Maiers HÜTTENKULT-Empfehlung auf der Neugarten-Almseehütte lautet übrigens: „Wasser, Brot und Speck“ – Maiers Worte für eine ordentliche Jause mit einem guten Schnapserl.

In den Nockbergen: Hirschnudeln, Haussulze und Brettljause

Am Wöllaner Nock, auf der Geigerhütte (Familie Aichholzer), gibt’s Hirschnudeln – mit Hirschfleisch gefüllte Kärntner Nudeln. Wirtin Andrea Jessenitschnig hat die ebenfalls am Wöllaner Nock gelegene Walderhütte erst heuer übernommen und serviert den Gästen ihre selbstgemachte Haussulze. In der Schwarzseehütte der Familie Pirker am Verditz darf man sich auf eine zünftige Brettljause freuen. Süß wird es in der Bertahütte unterm Mittagskogel. Hier backt Gisela Höher einen Apfelstrudel ebenfalls nach einem 300 Jahre alten Familienrezept. Die Dreiländereckhütte von Marion Pucher ist bekannt für ihre üppig mit heimischen Schmankerln belegten Brote. Kärnten und Friaul bringen Gianni und Rosa Matiz im italienischen Rifugio Zacchi kulinarisch auf eine Platte: Der „Piatto Zacchi“ besteht aus einer Kärntner Frigga (Speck-Käse-Omelett) mit italienischer Salsiccia, Polenta und Schwammerln. Die Zacchi-Hütte liegt übrigens, wie auch die Geigerhütte, direkt am Alpen-Adria-Trail.

Wandern, genießen und abstempeln

Wandern, genießen, den Sammelpass abstempeln lassen und gewinnen: In einem speziellen Wander-Booklet sind alle teilnehmenden Wirtsleute mit ihren Hütten und Spezialitäten vermerkt. Außerdem werden dort die Wanderrouten zu den Hütten detailliert beschrieben. Direkt auf den teilnehmenden Hütten können sich die wandernden Genuss-Freunde einen Stempelpass geben lassen. Den können sich dann alle Kulinarik-Wanderer auf jeder teilnehmenden Einkehr abstempeln lassen. Wer bis zum 3. November 2019 mindestens vier Stempel gesammelt hat und den Pass einsendet, nimmt an einer Verlosung teil.

Schöne Preise winken

Zu gewinnen gibt es einen 500-Euro-Gutschein vom Trachten-Haus Pleamle, eine Hüttenübernachtung und Gutscheine von allen teilnehmenden Hütten. Der offizielle Auftakt des HÜTTENKULT findet am 1. September 2019 auf der Dreiländereckhütte statt – mit Bergmesse, Musik, Kinderprogramm und viel Alpen-Adria-Drei-Länder-Kulinarik.

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