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Leute - Klagenfurt
Die Anwohner sind gegen die Errichtung des Sendemastens.
SYMBOLFOTO Die Anwohner sind gegen die Errichtung des Sendemastens. © Pixabay

„Wir wollen keinen 5G Sendemasten“

Über 540 Unter­schriften gegen Sende­masten im Orts­gebiet

Emmersdorf bei Klagenfurt – Die geplante Errichtung einer Telekommunikationsanlage im Klagenfurter Siedlungsgebiet Emmersdorf sorgt derzeit für Aufregung unter den Anrainern und Anrainerinnen. Sogar eine Online-Petition wurde ins Leben gerufen. Klares Statement:  "Wir wollen keine Telekommunikationsanlage inmitten der [...] Siedlungsgebiete." Über 540 Unterschriften konnten bereits gesammelt werden. Auch Vizebürgermeister Wolfgang Germ kritisiert die Vorgehensweise des zuständigen Referenten.

 2 Minuten Lesezeit (270 Wörter)

Erst vor wenigen Tagen wurde die Online-Petition „Stoppt die riesige Telekommunikationsanlage im Ortsgebiet von Emmersdorf“ ins Leben gerufen. Mehr als 540 Unterschriften konnten zum jetzigen Zeitpunkt bereits gesammelt werden. Mit dem Aufruf möchten die Anrainer und Anrainerinnen vor allem eines verhindern: Das geplante Bauprojekt rund um eine Telekommunikationsanlage inmitten des Klagenfurter Siedlungsgebietes Emmersdorf. Am Mittwoch, den 21. August 2019, um 11 Uhr, sollen Bauverhandlungen dazu stattfinden.

540 Stimmen gegen den Sendemasten

Wenig begeistert davon sind die Bewohner des betroffenen Siedlungsgebietes: „Es ist ein massiver Eingriff in die Lebensqualität der Anrainer“, betont ein Unterstützer der Petition in den Kommentaren. Themen, wie die Strahlenbelastung, Naturschutz und Mitspracherecht werden dort angesprochen. Die Anwohner machen sich Gedanken, um die Auswirkung von 5G auf die Gesundheit und betonen immer wieder, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde.

Germ: „Diese Ängste müssen ernst genommen werden“

Die Umstellung von einer Antennenanlage auf einem Hausdach auf einen 42 Meter hohen Sendeturm werfe zu Recht Sorgen auf, betont der Vizebürgermeister Wolfgang Germ in seiner heutigen Aussendung. „Die besorgte Reaktion der Betroffenen Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass hier nicht ausreichend informiert und aufgeklärt wurde“, erklärt Vizebürgermeister. Laut Germ habe der zuständige Referent Geiger durch sein […] Vorgehen für große Verunsicherung gesorgt.

Der Freiheitliche fordert, dass eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gefunden werde. „Die Ängste müssen von den Verantwortungsträgern ernst genommen werden“, so Germ. In der entsprechenden Stadtsenatssitzung sei der Antrag ohne Wortmeldung des Referenten abgefertigt worden. Germ fordert daher jetzt Bürgermeisterin Mathiaschitz und Stadtrat Geiger auf Verantwortung zu zeigen und öffentlich Stellung zu beziehen.

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