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Der genaue Tathergang wird untersucht:

Schuss aus Pistole: Kärntner Grenzsoldat verletzt Kameraden

Bad Radkersburg – Gestern, am 19. August um 11.24 Uhr, ereignete sich in der ehemaligen Kaserne in Bad Radkersburg ein Schussvorfall bei dem ein 20-jähriger Soldat schwer verletzt wurde. Aus noch ungeklärter Ursache löste sich ein Schuss aus einer Pistole eines 26-jährigen Kärntner Milizsoldaten, der einen Rekruten aus Oberösterreich im Beckenbereich traf. Es besteht keine Lebensgefahr.

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Der Schuss löste sich aus bisher ungeklärter Ursache als der 26-jährige Kärntner die Pistole verwahren wollte, wodurch ein 20-jähriger Soldat im Bereich des Beckens getroffen und schwer verletzt wurde. Erste-Hilfe-Maßnahmen und eine anschließende Versorgung durch den Notarzt wurden sofort eingeleitet. Der Rekrut wurde mit dem Notarzthubschrauber C12 in das Landeskrankenhaus Graz gebracht, wo er sofort operiert wurde.

Tathergang noch ungeklärt

„Es wird zusätzlich zu den polizeilichen Ermittlungen eine Untersuchungskommision eingesetzt, die den genauen Tathergang eruiert„, erfahren wir von Oberst Gerhard Schweiger vom Militärkommando Steiermark. Die in der Nähe befindlichen Soldaten werden derzeit durch Psychologen des Bundesheeres betreut. Der Militärkommandant der Steiermark äußert Betroffenheit und Bedauern zu diesem Vorfall und hat jegliche Unterstützung für den Soldaten und seine Angehörigen zugesagt. „Es ist davon auszugehen, dass sich der Schuss unbeabsichtigt gelöst hat“, so Schweiger.

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